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Sternberger Seenlandschaft : Zu Fuß, per Rad, im Fischerboot und Kanu

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Den Naturpark Sternberger Seenland zu entdecken, ist auf viele Arten möglich. Tipps für die Zeit vom 31. Juli bis zum 5. August

von
erstellt am 29.Jul.2017 | 10:00 Uhr

Auf geführten Touren sind Einheimische und Urlauber eingeladen, unsere schöne Region zu erkunden. Nach den Angaben der Veranstalter haben wir einen Überblick zusammengestellt.


Binnensalzwiesen in Sülten


Eine geführte Wanderung hat am Montag, dem 31. Juli, das Naturschutzgebiet (NSG) Binnensalzwiesen Sülten zum Ziel. Los geht es um 10 Uhr am Parkplatz des Waldbades am Roten See bei Brüel. Hans-Werner Lübcke führt die Teilnehmer bis zum Aussichtspunkt oberhalb der Salzwiesen nach Sülten. Für den Rückweg wird eine Strecke oberhalb von Weitendorf und an der Warnow entlang in das Waldgebiet südlich des Roten See gewählt. Unterwegs wird der Wanderführer Erläuterungen zur natürlichen Entstehung und Herausbildung der verschiedenen Landschaftsformen und Hinweise zu momentanen Einflüssen auf unsere, in der Landschaft vorkommenden Sölle geben. Zudem, so kündigt Hans-Werner Lübcke an, werden historische Veränderungen bei einem kleinen Abstecher zur Wüstung Hütthof mit der alten Dorfschule zu sehen sein. Für die rund drei Stunden dauernde Tour fällt ein Obolus von drei Euro an.


Mit Stadtführer durch Sternberg


Immer montags beginnt um 10 Uhr ein geführter Stadtrundgang durch die Sternberger Innenstadt, auf dem selbst Einheimische sicherlich noch etwas Neues entdecken können. Treffpunkt ist auf dem Markt.


Wanderung zum Glasermoor


„Biber und Glashütten –
Wanderung zum Glasermoor“ hat Petra Zoschnik ihre Touren überschrieben, die jeden Dienstag und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr stattfinden. Die Durchführung wird ab zwei Erwachsene garantiert. Treffpunkt ist in Kritzow bei Langen Brütz die Bushaltestelle. Obolus: 9 Euro / Erwachsene, 4,50 Euro / Kind ab sechs Jahre. Die Wanderer sind zirka drei Kilometer auf einem bequemen, naturbelassenen Weg unterwegs. Es ist eine Tour, bei der es, vor allem für Kinder, immer etwas zu entdecken gibt, sagt Zoschnik. Infos: www. petour.de.


Übern See bis nach Groß Raden


„Jetzt fahren wir übern See“ heißt es dienstags. Mit dem Fischerboot geht es von Sternberg in der Seestraße nach Groß Raden und zurück. Abfahrzeiten: 10 Uhr ab Sternberg, Seestraße 13 und 11 Uhr ab Groß Raden, Badestelle sowie um 14 Uhr ab Sternberg, Seestraße 13 und 15 Uhr ab Groß Raden.


Warnowdurchbruchstal bei Groß Görnow


Am Mittwoch, dem 2. August, führt Hans-Werner Lübcke durch das Warnowdurchbruchstal bei Groß Görnow. Für diese Rundwanderung müssen ca. 2, 5 Stunden einplant werden. An der Brücke Groß Görnow wird die Warnow gequert und diese flussabwärts an der östlichen Seite bis zur Radener Brücke begleitet. „Von dort wird uns der Rückweg am westlichen Ufer der Warnow flussaufwärts über die Slawenburg und den Aussichtspunkt wieder zum Startort führen. Auf dieser Wanderung wird vieles zu erfahren sein über Biber, Steinschläger, Slawen, Eisgletscher und dem Durchbruchstal“, kündigt er an.

Treffpunkt und Start der Rundwanderung ist um 10 Uhr am Parkplatz an der Warnow bei Groß Görnow.


Durch das abendliche Sternberg


Am Mittwoch, dem 2. August, beginnt um 20.30 Uhr ein zirka eineinhalbstündiger Rundgang durch das abendliche Sternberg mit Jürgen Materlik. Treffpunkt ist an der Stadtkirche. Teilnehmerbeitrag: zwei Euro pro Person, Kinder bis zwölf Jahre sind frei. „Erleben Sie das besondere Flair Sternbergs in den Abendstunden bei einem Rundgang durch die wunderschön restaurierte Altstadt“, lädt der Stadtführer ein.


Zum „Versunkenen Hirsch“


Eine zirka 27 Kilometer lange Radwanderung am Donnerstag, 3. August, führt zum Schwarzen See im Sagsdorfer Wald, nach Penzin mit der weißen Dorfkirche, zum Bronzenen Hirsch mit einem herrlichen Blick auf den Labenzer See, zum Hünengrab in Klein Görnow und durch das Warnow-Durchbruchstal zurück nach Sternberg. Ausgangspunkt ist um 10 Uhr die Rezeption des Sternberger Campingplatzes am Luckower See. Nach Querung der Warnow geht es vorbei am Reformations-Gedenkstein an der Sagsdorfer Brücke. Erster Stopp wird der Schwarze See mit seinem „dunklen Geheimnis“ sein. Nach einem Stück Naturlehrpfad und der Friedrichswalder Weiche kommt die Radfahrgruppe in Penzin mit seiner Büdnerei und der Dorfkirche an. Weiter geht es auf gut befahrbaren Wegen zum Bronzenen Hirsch am Labenzer See und auf idyllischen Waldstraßen zum 4500 Jahre alten Hünengrab in Klein Görnow. Nachdem die Bahnlinie nach Rostock in Richtung Groß Görnow gequert werden wurde, wird das Warnow-Durchbruchstal erreicht. Seine gewaltigen Steilhänge vermitteln tatsächlich das Gefühl, im Gebirge zu sein. Die Teilnehmer entscheiden nun über eine der Möglichkeiten, nach Sternberg zum Ausgangspunkt der Radwanderung zurückzufahren. Die Tour ist auch für E-Bikes geeignet. Obolus: drei Euro/ Person (für Kurkarteninhaber kostenlos).


Natur und Geschichte an der Mildenitz


Auf einer Kanutour den Naturpark Sternberger Seenland zu erkunden, ist am Donnerstag, 3. August, möglich. „Natur und Geschichte an der Mildenitz“ ist dieses besondere Angebot überschrieben. Die Tour führt vom Wasserkraftwerk Zülow über Groß Raden nach Sternberger Burg (mit Rücktransfer). Eine Anmeldung unter 0170/5543553 für die Kanutour ist erforderlich. Erwachsene entrichten 25 Euro, Kinder 15 Euro für die Mitfahrt.


Obere Seen, Stadtkirche und Bohrkernlager


Am Sonnabend, 5. August, führt Hans-Werner Lübcke Wanderfreunde in das Gebiet der Oberen Seen. In Sternberg findet zeitgleich das Heimatfest statt. Zu diesem Termin veranstaltet das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in der Geologischen Landessammlung in Sternberg einen Tag der offenen Tür und es bietet sich ein Besuch mit einer kurzen Führung durch Dr. Karsten Obst an. „Darüber hinaus möchte ich die Wanderung auch mit einer kurzen Führung in der Sternberger Stadtkirche durch Mechthild Quade verbinden“, sagt Lübcke. Start ist um 10 Uhr an der Rezeption des Campingplatzes, nach der Querung von Jüdischem Friedhof und Judenberg schließen sich die Geologische Landessammlung und die Wanderung in das Gebiet der Oberen Seen an. Am Wustrowsee vorbei erreichen die Teilnehmer das Stadtgebiet mit der Stadtkirche und würden mit der bevorstehenden kleinen Führung nochmals die Verbindung zum Judenberg herstellen. Anschließend geht es zurück zum Startort.

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