Sternberger Seenland : Zu Fuß oder per Drahtesel

Wanderführer Hans-Werner Lübcke  (r.) vermittelt auf seinen Touren auch viel Wissenswertes zur Entstehungsgeschichte der Landschaft.
Wanderführer Hans-Werner Lübcke (r.) vermittelt auf seinen Touren auch viel Wissenswertes zur Entstehungsgeschichte der Landschaft.

Den Naturpark Sternberger Seenland zu entdecken, ist auf viele Arten möglich. Wir geben Tipps für die Zeit vom 30. Mai bis 3. Juni.

von
26. Mai 2017, 21:00 Uhr

Auf geführten Touren sind Einheimische und Urlauber wieder eingeladen, unsere schöne Region zu erkunden. Nach den Angaben der Veranstalter haben wir einen Überblick zusammengestellt.


Wanderung zum Glasermoor


„Biber und Glashütten – Wanderung zum Glasermoor“ hat Petra Zoschnik von Pe Tour, Gästeführungen und Veranstaltungsservice, ihre Touren überschrieben, die jeden Dienstag und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr stattfinden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Durchführung ab zwei Erwachsene garantiert. Treffpunkt ist in Kritzow bei Langen Brütz die Bushaltestelle. Teilnehmerbetrag: 9 Euro / Erwachsene, 4,50 Euro / Kind ab sechs Jahre.

Die Wanderer sind zirka drei Kilometer auf einem bequemen, naturbelassenen Weg unterwegs. Es ist eine Tour, bei der es, vor allem für Kinder, immer etwas zu entdecken gibt, sagt Petra Zoschnik. Weitere Termine, Touren und mögliche Rabatte können unter Telefon 0172 / 891 25 12 oder www. petour.de erfragt werden.


Auf dem Rundweg durch das Radebachtal


In Regie der Naturparkverwaltung findet am Donnerstag, dem 1. Juni, eine geführte Wanderung statt. Mit einem Naturparkranger sind die Teilnehmer auf dem Rundweg durch das Radebachtal und auf den Spuren des Bibers unterwegs. Das Motto lautet: „Naturnahe Waldwirtschaft und einzigartige Biotope für seltene Arten“. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Bahnhof Blankenberg. Für die rund fünf Kilometer lange Tour sollten drei Stunden eingeplant werden.


Durch die Sternberger Glaziallandschaft


Ebenfalls am Donnerstag, 1. Juni, startet um 10 Uhr an der Rezeption des Campingplatzes in Sternberg wieder eine geführte Radwanderung. Die Tour führt zuerst zur Sagsdorfer Brücke mit dem geschichtsträchtigen Reformationsgedenkstein, zu dem der Wanderführer informiert. Weiter geht die Fahrt durch den Wald zu
einem versunkenen See. Was hier im Jahr 1978 passiert ist und warum der See diesen Namen bekommen hat, kann dort auch auf einer Tafel
gelesen werden. Die Radwanderung führt nun nach Groß Görnow und ins beeindruckende Warnow-Durchbruchstal. Die Holzbrücke wird überquert, und vom Wanderführer erfahren die Teilnehmer unter anderem, wie das Durchbruchstal entstanden ist. Über Buchenhof geht es weiter nach Groß Raden und auf dem Rad- und Wanderweg nach Sternberger Burg. Dort wird am Kamelhof ein Stopp eingelegt. Auf dem Fahrradweg geht es dann zurück zum Ausgangspunkt, dem Campingplatz am Luckower See.

Für die zwei- bis dreistündige Tour wird ein Obolus von drei Euro / Person erhoben. Für Inhaber der Kurkarte ist die Teilnahme kostenlos.


Ins Gebiet der Oberen Seen


Am Pfingstsonnabend, dem 3. Juni, führt Hans-Werner Lübcke die Teilnehmer seiner Wanderung in das Gebiet der Oberen Seen. Treffpunkt für die Rundwanderung ist um 10 Uhr an der Rezeption des Campingplatzes am Luckower See in Sternberg. Eine Abstellmöglichkeit für Autos besteht auf halben Weg zwischen der B 104 und der Rezeption des Campingplatzes. Während der Tour werden den Teilnehmern Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Oberen Seen und Ausblicke in die wunderschöne Landschaft geboten. „Nachdem wir über den Judenberg gewandert sind und die B 104 gequert haben, erreichen wir das Gebiet. Es wird einige allgemein-verständliche Erläuterungen zum Vordringen der Gletscher geben. Warum der Sternberger Kuchen nur in diesen Bereichen zu finden ist und wo er ,gebacken’ wurde, wird ebenfalls zu hören sein. Informationen gibt es auch zu den Torf- und Kalkgruben“, kündigt Hans-Werner Lübcke an. Sollte die Einkehr beim Fischer erwünscht sein, gibt es auch zu Fischaufzucht und Fischerei in den Seen Ausführungen durch Fischermeister Frischke.

„Wir werden auf dieser Tour etwa 2,5 Stunden wandern. Der Unkostenbeitrag beträgt drei Euro. Im Anschluss an die Wanderung besteht die Möglichkeit, bei Fischer Frischke für fünf Euro geräucherte Forelle zu essen“, erklärt er.

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