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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. November 2017 | 15:09 Uhr

Brüel : „Wollte immer schon helfen“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Polizeioberkommissar Wolfgang Rudat ist der neue Kontaktbeamte der Polizeistation Brüel.

von
erstellt am 08.Jan.2015 | 17:19 Uhr

„Ich möchte für die Leute da sein. Ich wollte immer helfen“, sagt Wolfgang Rudat. Der Polizeioberkommissar ist Kontaktbeamter (KOB) in Brüel und erfüllt sich mit seiner neuen Dienststelle einen eigenen Wunsch. „Die Stelle in der Polizeistation Brüel wurde frei, da habe ich mich beworben“, sagt der 54-Jährige. Vorgänger Polizeioberkommissar Gunnar Aselmeyer hat ins Polizeirevier Sternberg gewechselt.

Knapp 10 000 Einwohner (2012) zählt Rudats Zuständigkeitsbereich, der bis nach Weberin, Görslow, Flessenow/Rampe und Weitendorf reicht und rund 250 Quadratkilometer Fläche umfasst. In der Polizeistation Brüel, die über einen Seiteneingang am Bürgerhaus zu erreichen ist, trifft man den 54-Jährigen dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr an. „Mit den Sprechzeiten am Donnerstag denke ich, den Berufstätigen entgegen zu kommen“, so Rudat. In Rampe würde er auch gern Sprechzeiten anbieten und dort eine mobile Wache einrichten, aber das sind bislang nur Überlegungen.

Die Sprechzeiten in Brüel werden gut angenommen, freut er sich. „Nicht alles kann durch die Polizei geklärt werden, aber dann kann ich vielleicht einen Rat geben, wohin man sich wenden oder wie man sich verhalten sollte“, sagt er.

Zuständig ist er aber, wenn der Verdacht geäußert werde, dass sich eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat entwickeln könnte. Andere wiederum hätten schon nachgefragt, was bei der Durchführung einer Veranstaltung beachtet werden sollte. Und wo bei einer Verkehrskontrolle ein Bericht geschrieben werden müsse, weil ein Dokument nicht mitgeführt wurde oder am Fahrzeug die Beleuchtung Mängel hatte, kämen Fahrzeughalter auch in die Polizeistation zur Nachkontrolle. „Mancher spart sich so einen längeren Weg. Sogar aus Wismar waren schon Leute hier, weil Brüel auf ihrer Durchfahrt lag“, sagt er. Immer wieder mal erfahre er auch von sich zuspitzenden Situationen, nur weil Leute nicht miteinander reden würden. „Wenn man miteinander spricht, kann man viele Probleme klären“, ist denn auch gleichermaßen Wunsch und Rat von ihm. So hatte er einen Fall, bei dem sich zwischen Nachbarn ein Streit angebahnt habe. „Ich bin dazugekommen und konnte klären. Heute sind beide gute Nachbarn“, sagt der Polizeioberkommissar. Mehr Toleranz wünsche er sich aber nicht nur unter Nachbarn, sondern ebenso zwischen den Generationen.

 

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

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