Warin : Wollen voneinander lernen

Montagstreff des Wariner Flüchtlingshilfevereins: Erzählen sich ihre Namen und klatschen beim Vornamen in die Hände: (v.l.) Bärbel Müller (Warin), Maysan Rahban, Wael Elshar, Susanne Höppner (Neukloster), Mohammad Alsaloum und Ekrema Alarits (alle Syrien).
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Montagstreff des Wariner Flüchtlingshilfevereins: Erzählen sich ihre Namen und klatschen beim Vornamen in die Hände: (v.l.) Bärbel Müller (Warin), Maysan Rahban, Wael Elshar, Susanne Höppner (Neukloster), Mohammad Alsaloum und Ekrema Alarits (alle Syrien).

Allwöchentlich trifft sich der Wariner Flüchtlingshilfeverein

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02. März 2016, 12:00 Uhr

Wenn da Susanne Höppner aus Neukloster nicht für so manchen Zungenbrecher sorgt – bei Einheimischen wie den in Warin-Waldeck untergebrachten Flüchtlingen. Beim Begrüßungskreis zum wöchentlichen Montagstreff des Wariner Flüchtlingshilfevereins im Haus der Zukunft ließ sie „Bruder Jakob“ anstimmen. Mit dem Zusatz: „Heute singen wir es auf Deutsch, nächste Woche auf Arabisch, dann Persisch“, so Höppner.

Das Kinderlied „Bruder Jakob“ gibt es inzwischen in 27 Sprachen: von Englisch und Französisch über Latein und Afrikaans bis hin zu Albanisch und Chinesisch-Mandarin. Nicht aber bisher in Arabisch und Persisch.

Seit vergangenem Sommer gibt es in der Zwei-Seen-Stadt den Flüchtlingshilfeverein. Von Anfang an dabei und Mitglied des Vorstandes ist Martin Graffenberger. „In dem eingetragenen Verein sind wir keine zehn Leute. Den benötigen wir im Grunde genommen nur für den Papierkram“, so das Mitglied der Wariner Kirchengemeinde. Wichtig sei, sich einzubringen, sich zu begegnen. Und darauf liegt auch das Hauptaugenmerk der Montagstreffs. „Am Anfang dachten wir, vielleicht können wir mit den Flüchtlingen Deutsch lernen“, so die Warinerin Silke Fittschen, „mittlerweile liegt der Schwerpunkt auf Begegnungsarbeit“, wie sie sagt. Man treffe sich, knüpfte Kontakte und wolle was lernen – gegenseitig.

So lief es denn auch für die gut 30 Anwesenden ab an diesem besonderen Montagabend, den es erst wieder in vier Jahren gibt. Was am nächsten 29. Februar sein wird, ist eine durchaus spannende Frage für Einheimische wie Flüchtlinge und Asylbewerber.  

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