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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

19. Oktober 2017 | 15:00 Uhr

Brüel : Wo sind „Hein“ und „Pütt“?

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

In Brüel verschwanden handzahme Lämmer. Familie vermutet, dass noch mehr Schafe fehlen

von
erstellt am 04.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Vor vier bis sechs Wochen sei ihnen das erste Mal aufgefallen, dass ein Lamm fehle, sagt Michael Ehrich. Tochter Lena ziehe einige mit der Flasche groß, so dass diese dann natürlich handzahm seien. „Lena kam mit der Flasche morgens an den Zaun, aber anders als sonst wartete da nur noch eins“, sagt der Brüeler.

Auf dem Hof der Familie in der Schweriner Straße gibt es Pferde, Hühner, Gänse, Enten und viele Schafe.

Bevor das erste Lamm verschwand, hätten Schafe geblökt, ein Zeichen, dass Mütter ihre Lämmer suchten, weiß Michael Ehrich. „Unter den Schafen gibt es einige, die sehr zutraulich sind, weil Lena sie mit der Flasche gefüttert hat. Ihnen gibt sie auch Namen und die werden dann steinalt bei uns.“

Ansonsten werde die Herde mit ca. 100 Tieren auf 25 reduziert. Geschlachtet wird vor Ort. Lammzeit ist von Dezember bis März, weil die Böcke nicht von der Herde getrennt werden.

Vor knapp zwei Wochen fehlte ein weiteres Flaschen„kind“, und damit dann „Hein“ und „Pütt“, wie sie von der 22-jährigen Tochter genannt wurden.

Ehrichs vermuten, dass die beiden zirka ein halbes Jahr alten Lämmer nicht die einzigen sind, die plötzlich verschwunden sind. Das Gelände, das den Tieren zur Verfügung steht, ist zehn Hektar groß, reicht bis an die Schweriner Straße heran und kann ebenso von der Straße, die zum Wasserwerk führt, eingesehen werden. Vermutet werde, dass die Lämmer einfach über den Zaun gehoben wurden.

Die Brüeler Familie ist sehr daran interessiert, zu erfahren, wo ihre Tiere geblieben sind und würden sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung führen, auch honorieren, sagt Michael Ehrich.

 

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