Sternberg/Warin : Wirkt doch schon der Greta-Effekt in Sternberg?

Sternberg: Hier eine leere Flasche als Raketen-Startrampe. Sonst wenig Silvester-Müll.
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Sternberg: Hier eine leere Flasche als Raketen-Startrampe. Sonst wenig Silvester-Müll.

Kein Vergleich zu den Jahren zuvor: Kaum Müll nach Silvesterknallerei auf Marktplatz. Papierkorb in Warin angezündet

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02. Januar 2020, 05:00 Uhr

„Es war extrem ruhig“, bilanzierte Polizeioberkommissarin Heike Koßack, Dienst habende Beamtin im Sternberger Revier, die Silvesternacht ins neue 2020er-Jahrzehnt. Insgesamt hatten die Polizisten übers ganze Revier von Sternberg bis nach Crivitz und in die Lewitz „nur sieben Einsätze. Nur kleine Sachen, es ist nichts angebrannt.“

Aus Zülow kam der Anruf, dass ein Hund weggelaufen sei. Und in Brüel vermutete ein Mann ein Feuer beim Nachbarn. „Es war nur eine Feuerschale“, so Koßack. Und in Plate wählte ein Herr den Notruf: „Der Nachbar wirft Böller aufs Grundstück. „Vor Ort war dann gar nichts“, so Koßack.

Beim Anblick des Sternberger Marktplatzes reibt der Betrachter die Augen, der Markt sieht fast wie geleckt aus. Hier und da ein paar Hinterlassenschaften der Silvesternacht, aber kein Vergleich zu den Vorjahren, wo der Markt mit den roten Böllerresten übersät war. Sind das erste Anzeichen des Greta-Effekts und der „Fridays for Future“-Bewegung? Oder geben die Menschen ihr Geld nun lieber für Batterien. Die werden einmal angezündet und die Reste von umweltbewussten Leuten in die Mülltonne geworfen.

Auch in Warin blieb der Jahreswechsel insgesamt ruhig. Dennoch musste die örtliche Feuerwehr am späten Nachmittag des 31. Dezembers gegen 16.05 Uhr ausrücken. Spaziergänger hatten einen brennenden Mülleimer an der Hundebadestelle am Glammsee entdeckt und alarmieren über die Leitstelle die Feuerwehr. Da diese nie genau weiß, was wirklich vor Ort los ist, rückte die Wehr mit zwölf Männern aus. Das Feuer wurde zügig gelöscht, gegen 16.40 Uhr war der Einsatz beendet.

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