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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. Dezember 2017 | 02:24 Uhr

Sternberg : „Wirklich jeder ist überrascht“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

18-jährige Johanna Spindler will Forstwirtschaft studieren. Traditionelle Ehrung der besten Schüler durch Sternbergs Bürgermeister.

von
erstellt am 14.Jul.2015 | 16:11 Uhr

Es ist längst gute Tradition in Sternberg: Zum Abschluss eines Schuljahres empfing Bürgermeister Jochen Quandt im Magistratszimmer des Rathauses die Schüler mit den besten Abschlusszeugnissen am Gymnasium sowie an der Regionalen Schule bzw. Förderschule. Diesmal waren es Johanna Spindler (Gymnasium/Notenschnitt 1,2), Romy Wolf (Regionale Schule/1,3), Isabelle Mahnke (Förderschule/2,1) sowie Christian Bittner (Förderschule/ohne Benotung). Neben Urkunde und Blumenstrauß gab es für die Vier auch je einen „Sternberger Kuchen“. Der ist freilich besonders bissfest, denn es handelt sich hier um ein Gestein.

„Fast auf den Tag genau ist es das 16. Mal, dass die Stadt den Jahrgangsbesten Danke sagt. Erstmals war es am 19. Juli 2000. Wir haben hier schon mal geschwitzt, diesmal nicht wirklich. Das Wetter ist eben nicht immer gleich; wie die Abschlusszeugnisse auch“, so Quandt. Dieser freute sich, „dass wir als Stadt und Region in Sternberg von der Schulstrecke her von der Grundschule bis zum Abitur alles haben, einschließlich Förderschule“. Der Ernst des Lebens beginne jetzt, „mit dem Leben und Lernen ist nie abgeschlossen“, gab das Stadtoberhaupt dem Quartett mit auf den Weg.

Die 18-jährige Johanna Spindler hat sich fürs Studium Forstwirtschaft und Waldökologie an der Uni Göttingen beworben. „Ich will erst den Bachelor machen und gucken, was danach passiert“, sagt sie. Neben Göttingen hatte sie das Studium in Tharandt bei Dresden ins Auge gefasst. Die Wahl fiel schließlich auf Göttingen; weil auch ihr Freund Nehls Heinemann dort studieren wird „und in Göttingen mehr los ist“. Bis heute laufe die Bewerbungsfrist. „Aber ich denke, bei meinen Noten dürfte es trotz Numerus clausus keinerlei Probleme geben“, rechnet sie felsenfest mit einer Studiumzusage.

Johanna Spindler und Forstwirtschaft – „damit habe ich wirklich jeden überrascht. Viele dachten, ich mache Jura, Medizin oder die wirtschaftliche Richtung. Aber von den Eltern/Großeltern bin ich forstwirtschaftlich geprägt“, meint die 18-Jährige, die sich seit Jahren bei den Jusos, der SPD-Jugendorganisation, engagiert. Seit Juni 2014 ist sie deren Kreisvorsitzende.

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper.

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