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Bürgerinitiative Groß Labenz/Eickelberg : „Wir wollen keinen Passierschein“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Bürgerinitiative setzt sich für weitere öffentliche Nutzung der Waldwege nach Sternberg bzw. Eickelberg ein.

von
erstellt am 26.Jul.2017 | 21:09 Uhr

Seit Juni hat die Forst die Waldwege von Groß Labenz nach Sternberg sowie nach Eickelberg gesperrt. In Absprache mit den Bürgermeistern aus Warin und Blankenberg, wie der Schlemminer Forstamtschef Mathias Regenstein in einem SVZ-Beitrag im Mai kundtat. Daraufhin gründete sich eine Woche später die Bürgerinitiative (BI) Groß Labenz/Eickelberg, deren Ansinnen es ist, dass die betroffenen Waldwege wieder öffentlich werden. Die BI agiert kreisübergreifend: Groß Labenz gehört zu Nordwestmecklenburg, Eickelberg liegt im Landkreis Rostock.

Dienstagabend traf man sich bei Rolf Niederstrasser in Groß Labenz, am 1. August lädt dann Familie Woitke in Eickelberg ein. Neben der Waldwege-Problematik hat man sich das kulturelle Leben auf die Fahne geschrieben, „damit die Dörfer wieder zusammenwachsen“, so Niederstrasser. Noch in den 50ern war Eickelberg Schul- und Kirchstandort von Groß Labenz.

„Siegfried Hoffmann, der Bürgermeister der Gemeinde Warnow, und sein Stellvertreter Lutz Ritter stehen voll zu uns“, so Elke Woitke. Das bestätige Ritter gestern auf SVZ-Nachfrage: „Von uns aus wird nie ein Schild aufgestellt werden, dass hier keiner mehr mit dem Auto durchfahren kann. Vor einigen Jahren erst haben wir in den Weg nach Groß Labenz Mittel zur Instandsetzung reingesteckt und werden ihn auch weiter unterhalten. Wir kümmern uns um unsere Wege!“, betont Ritter.  

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper.

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