Warin/Sternberg : Windige „Barbara“ fällt Bäume

Über die B 192 bei Warin ragten wegen Sturmtief „Barbara“ gleich drei Bäume, die die Wariner Feuerwehrleute beseitigten.
Über die B 192 bei Warin ragten wegen Sturmtief „Barbara“ gleich drei Bäume, die die Wariner Feuerwehrleute beseitigten.

Feuerwehren aus Warin, Sternberg, Witzin und Borkow rückten am 2. Weihnachtstag bzw. gestern aus. Mankmoos und Pennewitt stundenlang ohne Strom.

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27. Dezember 2016, 21:00 Uhr

Sturmtief „Barbara“ blies am 2. Weihnachtstag sowie in der Nacht zu gestern ordentlich. Dennoch blieb es für die Feuerwehren im Sternberger Seenland verhältnismäßig ruhig.

Die meisten Einsätze mit drei an der Zahl hatte die FFw Warin zu verzeichnen – dabei aber nur eine Alarmierung gestern um 1.14 Uhr wegen des Sturmes. Da ragten auf der Bundesstraße 192 im Waldgebiet zwischen Warin und Reinstorf gleich drei Bäume auf die Fahrbahn, so dass laut Oberlöschmeister Torsten Ries „hier eine Durchfahrt nicht möglich war. Mittels Motorkettensäge und Manpower konnten die Hindernisse zügig beräumt werden“.

Insgesamt rückten die Wehren des Amtes Neukloster-Warin am 26. Dezember und in der folgenden Nacht acht Mal aus. Neben Warin betraf es die Kameraden aus Zurow, Züsow und Glasin.

Im Nachbaramt Sternberger Seenlandschaft waren die Wehren aus Sternberg, Borkow und Witzin gefordert. Gestern gegen 10.35 Uhr ging in Sternberg die Sirene. Als Schwerpunktwehr in der Region wurden die Sternberger Kameraden wegen ihrer Drehleiter nachalarmiert. Grund war ein losgelöster Ast auf der Straße „Am Bahnhof“ zwischen Borkow und Rothen. Der dicke Ast hatte sich in einer Baumkrone verfangen und drohte auf die Straße zu fallen. Die Erstalarmierung betraf hier die Borkower Wehr.

Für die Sternberger Blauröcke war es – den Heilig Abend mit eingerechnet – somit Alarm Nr. 4.


Insgesamt 20 Orte vier Stunden ohne Strom


Abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume waren unterdessen die Ursache für Störungen bei Stromleitungen. Allein im Versorgungsgebiet des Netzbetreibers Wemag kam es zu 44 Stromausfällen mit insgesamt ca. 7600 betroffenen Kunden. Ein Schwerpunkt war laut Wemag-Sprecher Michael Enigk „das  Umland Bützow“. Hier betraf es beim Umspannwerk Bützow „die 20 kV-Leitung Schlemmin Funkamt“, wie SVZ auf Nachfrage erfuhr. Zwischen 9.23 und 13.24 Uhr – also genau u.a. in der Vorbereitungszeit des Weihnachtsbratens – gab es den Stromausfall gleich in 20 Orten darunter die Wariner Ortsteile Mankmoos und Pennewitt.

 


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