Ventschow : Wind und Sonne statt Öl

Das Ventschower Heizhaus soll von Öl auf regenerative Energien umgestellt werden.
Das Ventschower Heizhaus soll von Öl auf regenerative Energien umgestellt werden.

Ventschower Heizhaus soll bis Ende kommenden Jahres auf erneuerbare Energien umgestellt werden – für 467 000 Euro

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21. Februar 2018, 05:00 Uhr

Das Ventschower Heizhaus, mit dem die Kita „Hummelnest“ sowie die Sporthalle und die Feuerwehr auf kurzem Weg mit Wärme versorgt werden, ist längst in die Jahre gekommen. Nach „bestimmt 25 Jahren“, so Bürgermeister Dieter Voß, soll die vorhandene Öl-Kesselanlage zu einer regenerativen Heizung umgebaut werden. Angedacht ist eine kombinierte Anlage für Pellets und Hackschnitzel. Letztere sind zwar kostengünstig, dafür bedarf es aber eines Radladers zur Bestückung. Die ebenfalls erwogene Alternative einer Biomasseanlage ist vom Tisch, hieß es am Montagabend auf der Bauausschusssitzung. Dabei ging es im nichtöffentlichen Teil um die Vergabe der Ingenieurleistungen des Planers einschließlich der notwendigen elektrotechnischen Maßnahmen.

Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen laut Silke Plieth, Bauamtsleiterin im Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen, „476 000 Euro. Für 67,5 Prozent gibt es mögliche Zuwendungen an Fördermitteln aus dem Schweriner Energieministerium.“ Ohne Umstellung auf erneuerbare Energien würde man  auf „315 225 Euro verzichten“, so Plieth.

Gemacht werden muss am Heizhaus sowieso etwas. Aber ohne Fördermittel ist das Ganze für die Kommune nicht zu stemmen. Neben dem Umbau der Anlage auf Befeuerung durch Pellets/Hackschnitzel muss die alte Öl-Kesselanlage demontiert und der Öltank im Erdreich stillgelegt werden. Ausgeschrieben werden ferner: Elektroanlage einschließlich Hausanschluss; baulicher Brandschutz, Fenster und Türen sowie Malerarbeiten.

Laut Silke Plieht muss die Umrüstung bis Ende 2019 abgeschlossen sein, da dann auch die Genehmigung für die Kita „Hummelnest“ am jetzigen Standort erlischt.

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