Dabel : Wilde 2000er gegen Affenköpfe

Wilde 2000er (l.) gegen die Affenköpfe: Hau ruck, hau ruck!“. Erstere gewannen knapp. Fotos: Traudel Leske
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Wilde 2000er (l.) gegen die Affenköpfe: Hau ruck, hau ruck!“. Erstere gewannen knapp. Fotos: Traudel Leske

Die Dabeler Herrentagsparty geriet wieder zum gelungenen Familienfest. Auf dem Programm standen Musik, Tanz, Schunkeln und Schauvorführungen.

svz.de von
25. Mai 2017, 21:00 Uhr

Am Ende des Tauzieh-Wettkampfes gewannen die „Wilden 2000er und Onkel Rainer“ knapp gegen die Mannschaft der „Affenköpfe“. Und konnten den Pokal der Dabeler Kirchengemeinde in Empfang nehmen. So verkündete Zeremonienmeister Torsten Edlich am Donnerstag den Ausgang des nun schon traditionellen Tauziehens am Herrentag am Hol-zendorfer See. Dabei war es diesmal gar nicht so einfach, mehrere Mannschaften zu je sechs Personen zusammenzubekommen. Und so traten zumeist Kinder und Jugendliche verschiedener Altersklassen gegeneinander an. Das Tauziehen ist seit Jahren der Höhepunkt der Feierlichkeiten am Himmelfahrtstag in Dabel. Und es ist längst zu einer volkssportlichen Gaudi avanciert.

Organisiert wurde die Herrentagsparty wieder einmal vom Carneval Club Dabel (KCD) in Gemeinschaft mit den Dabeler „Müllerburschen“. Und das bereits zum neunten Male. Wobei Letztere zum Bedauern all der Gäste dann bekannt gaben, dass dieser Auftritt endgültig der letzte für sie sei.

Doch es war nicht ein Herrentag schlechthin, der hier gefeiert wurde. Vielmehr gestaltete sich das Spektakel wieder zu einem Familientag mit Kind und Kegel, der mit einem Gottesdienst begann und von Pastor Horst Schröter aus Klein Vielen bei Neustrelitz zelebriert wurde.

Auf dem Programm standen dann Musik, Tanzen, Schunkeln und interessante Schauvorführungen. Und wie man es aus all den Jahren
zuvor gewöhnt war, eröffneten die „Müllerburschen“ den Herrentag mit dem beliebten „Mecklenburglied“. Dies allein war Anlass genug, dass die vielen Gäste sich sofort unterhakten und schunkelten bzw. die Tanzfläche stürmten. Und dann folgten solch bekannte Ohrwürmer wie „Waldeslust“, „Es gibt kein Bier auf Hawaii“, „Bier, Bier, Bier ist die Seele vom Klavier“ u. a.

Für den musikalischen Rahmen sorgte aber auch eine Gruppe aus Röbel, die sich „Passion“ nennt und deren Passion Oldies, Pop und Rock sind. Die vier Musiker kamen aus Klein Vielen bei Neustrelitz und waren nicht zum ersten Male hier. Ein weiterer Höhepunkt folgte, als die Mini-Garde des KCD mit ihren Tänzen zu „Raindrops“ (Regentropfen) und „Sunshine Reggae“ viel Stimmung verbreitete. Später traten auch noch die Funken- und die Prinzengarde mit aktuellen Tänzen auf.

Und dann wurden noch vier junge Männer angekündigt, die auch nicht zum erstenmal hier in Dabel waren: Bachi-Ki-Do. Sie zeigten wieder einmal chinesische Kampfkunst vom Feinsten, angelehnt an das chinesische Kung Fu. Also einen Querschnitt aus ihrem Fitness-Programm.

Auch für die jüngeren Besucher gab es viel Unterhaltung. So ein Kinderkarussell, PS-Minis, ein Glücksrad. Ebenso ließen die kulinarischen Angebote keine Wünsche der Besucher offen. An einem der Tische saß eine Gruppe von jungen Männern, die mit Motorrädern aus Schwerin angereist waren. Unter ihnen Ralf Wegener. „Wir sind jedes Jahr hier“, erzählte der 28-Jährige, „weil es uns hier besonders gefällt. Aber wir machen auch eine Rundreise, um uns überall mal umzuschauen.“

Aus Wismar war Familie Schlott gekommen. „Dabel ist immer wieder eine Reise wert“, schwärmten alle. „Hier versteht man wenigstens richtig zu feiern.“

Nicht weniger positiv äußerten sich Hanne und Helmut Kleinschmidt aus Ratzeburg. „Bei uns zu Hause geht es nicht so rund zu“, meinten sie bedauernd. „Zudem gefällt uns die Gegend in und um Dabel besonders gut.“

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