zur Navigation springen

Goldene Konfirmation : Wiedersehen nach 50 Jahren in Witzin

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

24 Konfirmanden der Jahrgänge 1957 bis 1964 feierten ihre goldene Konfirmation / Ein Wiedersehen mit alten Kinder- und Jugendfreunden

„Ich habe mich wirklich sehr darauf gefreut alle wieder zu sehen“, sagt Kati Kirchmann vor der Witziner Dorfkirche kurz vor dem gestrigen Festgottesdienst zu ihrer goldenen Konfirmation. Von insgesamt 65 eingeladenen Konfirmanden aus den Jahrgängen 1957 bis 1964 sind 24 nach Witzin gekommen. „Einige haben sich abgemeldet, 14 von ihnen konnten wir nicht mehr ausfindig machen und 24 sind leider schon verstorben“, erklärt Pastor Siegfried Rau.

Kati Kirchmann kam an diesem Wochenende aus Brüel angereist und war erstaunt, über die große Veränderung ihrer Kinder- und Jugendfreunde. „Ich habe aber fast alle wiedererkannt“, konstatiert die Brüelerin, die 1963 konfirmiert wurde.

Eine deutlich längere Anreise nahm Hermann Lorenz auf sich: „Ursprünglich haben ich in Loiz gelebt. Inzwischen wohne ich aber in Zeuthen – südlich von Berlin – und ich freue mich sehr all die alten Gesichter wiederzusehen.“ Hermann Lorenz, der 1964 – genau vor 50 Jahren konfirmiert wurde – reiste bereits am Sonnabend zum traditionellen Witziner Dorffest an, um die alte Heimat auf sich wirken zu lassen.

„Wir haben die Goldene Konfirmation extra mit dem Dorffest-Wochenende verknüpft, so bekommen die Konfirmanden die Möglichkeit viele Freunde und Bekannte zu treffen“, sagt Pastor Siegfried Rau und fügt hinzu: „Ich möchte ihnen damit ein Wiedersehensfest schenken, sodass sie sich zurückerinnern und vielleicht auch an ihren Glauben anknüpfen können.“

Musikalisch umrahmt wurde der eineinhalbstündige Festgottesdienst durch das Blasmusik-Orchester „Hechthausener Oste-Musikanten“, das tags zuvor auch die Gästen des Dorffestes musikalisch einstimmte. Für die Konfirmanden waren zudem kleine Präsente und eine Urkunde in Erinnerung an diesen besonderen Tag vorbereitet worden. An den Gottesdienst schloss sich ein gemeinsames Essen an und ein Dorfspaziergang lud schließlich zum plaudern über alte Zeiten ein. „Sich nach so langer Zeit zu treffen ist das Schönste an diesem Tag“, resümiert Konfirmand Joachim Lorenz aus Parchim.

Am Nachmittag erinnerten sich die angereisten Konfirmanden in einem gemeinsamen Gedenkgottesdienst, an all die Kinder- und Jugendfreunde, die nicht mehr unter ihnen weilten und entzündeten für jeden von ihnen eine Kerze in der Witziner Dorfkirche.

zur Startseite

von
erstellt am 15.Jun.2014 | 17:13 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen