Vorsicht am Telefon : Wieder neue Betrugsmasche

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81-Jährige ging Anrufer nur nicht auf den Leim, weil sie ihre Bankdaten nicht wusste

svz.de von
10. Januar 2018, 19:24 Uhr

Die Telefonbetrüger werden nicht müde, sich immer neue Ränke auszudenken, um ihre Opfer um ihr Geld zu bringen. Am Mittwoch-Vormittag wurde bei der Polizei in Sternberg ein versuchter Betrug angezeigt, der sich kurz zuvor in Dabel ereignet hatte. Eine 81-jährige Dame erhielt einen Anruf, bei der ein angeblicher Mitarbeiter ihrer Bank ihr erklärte, dass Zahlungen bei dem Geldinstitut offen seien. Er wollte deshalb ihre Bankdaten abfragen. Als die Rentnerin jedoch erklärte, dass ihre Bankangelegenheiten von ihrer Tochter erledigt werden, legte der Anrufer sofort auf. Die Tochter erkundigte sich bei der Bank, aber dort waren keine Zahlungen offen.

Der SVZ wurde in diesen Tagen ein weiterer Fall bekannt, bei der eine Anruferin mit ausländischem Akzent sich sogar als Mitarbeiterin einer Bank ausgab, bei der die Angerufene tatsächlich Kundin ist. Ohne vorher genau den Grund für den Anruf zu nennen, wollte die Betrügerin die persönlichen Daten der Angerufenen abfragen. Um Realitätsnähe vorzutäuschen, bat sie um Einverständnis für eine Aufzeichnung. Das potentielle Opfer willigte erst ein, wurde dann aber misstrauisch und legte auf.

„Na das ist ja heutzutage nicht schwer herauszufinden, wer bei welcher Bank ist“, meinte Polizeikommissar Ziehl vom Sternberger Revier dazu. „Das scheint sich ja für die Anrufer zu lohnen. Selbst wenn nur drei von 30 Anrufen klappen, haben die einen guten Stundensatz.“ Zum Glück würden die älteren Herrschaften immer misstrauischer.

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