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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. Dezember 2017 | 06:02 Uhr

Lebenssaft : Wieder Erstspender beim Aderlass

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

DRK-Blutspendedienst MV fand in Brüel wieder großes Echo / Rund 50 Bürger spendeten je einen halben Liter.

svz.de von
erstellt am 10.Feb.2016 | 16:54 Uhr

Ort: der Kultursaal im Betreuten Wohnen in der Brüeler Schulstraße am Dienstagnachmittag. Er ist vom DRK-Blutspendedienst MV kurzfristig für mehrere Stunden zum „Krankenzimmer“ umfunktioniert worden. Mehrere Liegen sind nebeneinander aufgestellt. Daneben Tischchen mit Flaschen, Schläuchen und anderen medizinischen Utensilien.

Auf einer der Liegen hat es sich ein junger Mann „gemütlich“ gemacht. Gespannt hält er Schwester Heidrun seinen linken Arm hin und wartet auf die Dinge, die da kommen sollen. Und die kommen. Denn Dirk Schütz – um diesen handelt es sich – soll zur Ader gelassen werden. Und ist der Schwester auf Gedeih’ und Verderb ausgesetzt.Übrigens zum ersten Mal. Mit geschickten Händen bereitet diese den Aderlass vor. Dann sticht die Nadel unbarmherzig zu. Und schon bald fließt der rote Lebenssaft durch einen Schlauch in den Auffangbeutel. Dirk Schütz erträgt es mit Fassung. Als Erstspender sei er registriert, wie er erzählt. Auf unsere Frage, ob es denn wehtue, meint er tapfer: „Wenn die Zeitung dabei ist, natürlich nicht.“ Und grinst dabei vielsagend. Was immer das auch heißen mag… Denn bekanntlich sind Männer doch meist etwas wehleidiger. Nicht so Dirk Schütz.

Der 48-jährige Fliesenleger aus Brüel wurde, wie er erzählt, von seiner Frau Bianca davon überzeugt, sich an dieser humanen Aufgabe des Blutspendens zu beteiligen. Denn Blut werde immer gebraucht. Aktuelles Beispiel: das schwere Eisenbahnunglück in Bayern vom Dienstagmorgen. Und die Ehefrau brauchte auch gar nicht lange Überzeugungsarbeit leisten. „Ich komme mit“, so der Kommentar des Ehemannes. Ein paar Liegen weiter wird Bianca Schütz zur Ader gelassen. Sie ist seit langem Spenderin.

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper.

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