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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

14. Dezember 2017 | 03:35 Uhr

Kaarz : Wie wohnen Prinzessinnen?

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Hotelzimmer und Turm beim Kaarzer Schlossfest zur Besichtigung frei / Buntes Programm für Groß und Klein im Park.

Kaarz „Komm wir schauen mal, wie Prinzessinnen wohnen“, hatte Aniko Kahl ihrer fünfjährigen Tochter Emma den Pfingstausflug auf das Schlossfest nach Kaarz schmackhaft gemacht. Denn in diesem Jahr wurde nicht nur zum traditionellen Schlossfest im Park eingeladen, sondern es wurden auch die neu gestalteten Räume für den Hotelbetrieb zur Besichtigung geöffnet. Neugierig entflohen so viele Gäste in den alten Mauern dem heißen Klima und nahmen die Hotelzimmer gründlich in Augenschein.

Johannes Fechter und seine Frau Babette Brenner waren vor 13 Jahren schon einmal hier und „wollten sehen, wie es sich entwickelt hat“, so Babette Brenner beim Rundgang durch das Zimmer. Beim Blick durch das Fenster auf den Mammutbaum erzählt sie, dass sie sogar noch Zapfen vom letzten Ausflug habe, die mittlerweile fester Bestandteil ihres Weihnachtsschmucks geworden seien.

Die Rentnerinnen Ingrid Engelberg und Hildegard Weigelt sind schon richtige Schlossprofis. „Wir lieben Gutshäuser, Schlösser und Kirchen“, erzählt Ingrid Engelberg. Bereits mehrere Male hatten sie den Park besichtigt. Das Mausoleum entdeckten sie erst jetzt mit der Führung von Norbert Schönborn, der im Schatten des Mammutbaumes vieles über die Vergangenheit und die Neubelebung von Kaarz zu erzählen hatte. „Die Zimmer mit der großblumigen Tapete sind sehr gewöhnungsbedürftig“, befand ihre Freundin Hildegard Weigelt. „Zuhause würde man sich das wohl übergucken, aber in einem Hotelzimmer ist das eine interessante Abwechslung“, so die Rentnerin weiter.  Hotelleiterin Marion Schwarz hörte beim Kaffee- und Kuchenausschank genau hin. „Für uns ist doch interessant, ob wir den Geschmack getroffen haben.“ Ihr Resümee des Tages: „Wir fühlen uns auf dem richtigen Weg.“

Auf den Weg nach oben zog es Familie Ohlrich. Die Weitendorfer genossen vom Schlossturm aus den Blick über den Park. „Für uns ist toll, dass auf dem Schlossfest so viel für Kinder geboten wird“, sagte Papa Matthias Ohlrich mit Blick auf seine bunt bemalten Töchter Lana und Blia. Hüpfburg, Kinderschminken, Eis und die tollen Friesenpferde machten neben dem bunten Programm auf der Bühne mit heimischen Unterhaltungskünstlern das Fest zum Anlaufpunkt für viele Familien. Und wenn es schon keine Prinzessinnen zu sehen gab, dann tröstete besonders die kleinen Mädchen der Anblick der Friesenpferde von Gut Häven mit ihren Reiterinnen in voller Montur. Pferdehof-Besitzerin Birthe Helbig sorgt mit ihren stolzen Schwarzen jedes Jahr für ein stimmungsvolles Bild. „Die barocken Pferde passen einfach super zum Schloss und natürlich zum Schlossfest“, so Helbig.

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