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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

17. Dezember 2017 | 17:00 Uhr

Dabel : Wenn’s um Geld geht…

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Heiße Diskussion auf der Bürgerversammlung zu Anliegerbeiträgen im Bereich der Straße Zu den Achtertannen.

von
erstellt am 03.Aug.2017 | 21:25 Uhr

Über 148 000 Euro für 217 Meter neue Straße plus Entwässerung, Beleuchtung und so genanntes Straßenbegleitgrün – so sehen die planerischen Daten für die Straße Zu den Achtertannen in Dabel aus. Die Summe erfuhren die Eigentümer der anliegenden Grundstücke am Mittwochabend auf einer Bürgerversammlung.

Der kommunale Anteil beträgt knapp 71 000 Euro, als Anliegerbeiträge schlagen nach der Planungsrechnung 77 604 Euro zu buche. Die Kosten sind so hoch, da es laut der neuen Förderrichtlinie aus diesem Frühjahr keine Fördermittel mehr in Bereichen mit Bebauungsplan (B-Plan) sowie angrenzender Gebiete gibt – egal aus welchem Fördertopf. Damit erhöht sich die Baulast der Kommune. „Das ist die erste Maßnahme ohne Fördermittel, die ich kenne“, so der Kämmerer des Sternberger Amtes, Reinhard Dally.

Dass die Bürger nicht gerade erfreut sind, wenn’s an ihr Geld geht, ist normal. Und so entwickelte sich eine teils kontrovers und auch scharf geführte Diskussion. Während etwa Frank Hahn, Vorsitzender des Dabeler Bauausschusses, die 1992 gebaute Spurbahn als „inzwischen marode und nicht mehr zeitgemäß“ bezeichnete, erwiderte Dr. Rainer Brandt: „Die Situation im Kreuzungsbereich muss verbessert werden, auch die Beleuchtung ist absolutes Muss. Aber die Spurbahn ist noch intakt, hält noch 20 Jahre.“ Die neue Asphaltstraße hielte auch nicht länger…

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper

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