Wenig anfällig: Der Suzuki Swift

Der Swift gehört zu den zuverlässigsten Vertretern seiner Klasse.suzuki
Der Swift gehört zu den zuverlässigsten Vertretern seiner Klasse.suzuki

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30. Oktober 2010, 01:57 Uhr

An den lautmalerischen Modellnamen musste sich der Kunde erst gewöhnen - wie an die neue Marke insgesamt. Als der Suzuki Swift 1984 auf den deutschen Markt kam, war das japanische Unternehmen als Autobauer noch weitgehend unbekannt. Mittlerweile ist der Swift ein Veteran unter den Kleinwagen. Und in seiner Klasse zählt er zu den zuverlässigsten Vertretern, wie der ADAC anhand seiner Pannenstatistik feststellt.

So hat der Automobilclub im Grunde nur vergleichsweise kleine Mängel zu beanstanden: Rost an der Auspuffanlage, feuchte Zündkerzen, von Mardern durchbissene Zündkabel oder Batterien, Bremslichtschalter und Generatoren mit Defekten. Als größtes Manko nennt der ADAC anfällige Kupplungen: Besonders Stadteinsätze sorgen für Verschleiß.

Bei den Motoren präsentierte Suzuki schon früh einen aus Aluminium gefertigten Dreizylindermotor mit 1,0 Liter Hubraum, der bereits in den frühen 80er-Jahren mit einem Verbrauch von damals ansehnlichen 5,8 Litern im Swift punktete. Je nach Baujahr und Generation ab 1999 leisten die Benziner zwischen 39 kW/53 PS und 92 kW/125 PS. Das seitdem einzig erhältliche Dieselaggregat bietet 55 kW/75 PS.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt kostet der Swift zum Beispiel als 68 kW/92 PS starker Fließheck mit 1,3-Liter-Motor in der Ausstattungslinie Comfort dance von 2006 laut Schwacke-Liste rund 7100 Euro.

Stärker zu Buche schlägt der Swift 1.6 Sport Rallye NStyle von 2009 mit 92 kW/125 PS für 11 200 Euro. Ein Dieselvertreter aus dem gleichen Jahr, der Swift 1.3 DDiS Club mit

55 kW/75 PS, kostet rund 9650 Euro.

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