Brüel : Welttournee – Station Brüel

Als das Trio zum Quartett wurde: (v.l.) Lucian Ban, Theo Jörgensmann, Albrecht Maurer und Mat Maneri.
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Als das Trio zum Quartett wurde: (v.l.) Lucian Ban, Theo Jörgensmann, Albrecht Maurer und Mat Maneri.

Amerikanisch-deutsches Trio tritt im Kulturknastfenster auf.

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19. November 2014, 17:52 Uhr

Es klingt wie ein Märchen. Aber der Kölner Geiger Albrecht Maurer hat es so erzählt. Da treffen sich beim Nachmusizieren zum Ende eines Festivals in Bukarest in einem Jazzkeller ein amerikanischer Pianist und ein deutscher Geiger. Sie verabreden lose, irgendwann mal etwas zusammen musizieren zu wollen. Tatsächlich kommt später ein Anruf aus New York in Köln an: jetzt wäre irgendwann.

So entsteht eine transatlantische kreative Zusammenarbeit, entsteht eine Musiker-Freundschaft. Konzerte an den „heiligen Orten“ der Jazzszene folgen. Drei Musiker von Rang haben zueinander gefunden: Lucian Ban, Rumäne, klassisch ausgebildet (Piano und Komposition), lebt seit 1999 in New York, war 2005 und 2006 als bester europäischer Jazzmusiker nominiert. Der New Yorker Bratschist Mat Maneri trat schon als Fünfjähriger mit seinem Vater auf, war und ist Bandleader in verschiedenen Formationen, Grammy-Nominierung 2006 als „Best Alternative Music Album“. Und nicht zuletzt der in Brüel für sein kreatives, temperamentvolles Spiel sehr beliebte Kölner Geiger Albrecht Maurer.

„Piano, Viola (Bratsche) und Violine gibt es als Jazz-Formation eigentlich nicht“, sagt Albrecht Maurer und fügt verschmitzt hinzu „nur bei uns“. Jetzt ist das Trio Maurer-Ban-Maneri auf Weltournee, stellen ihre neu eingespielte CD „Fantasm“ vor.

Auf Einladung von Theo Jörgensmann spielten sie am 18. November im Brüeler Kulturknastfenstern.





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