Tempzin/Brüel : Weizen und Hafer im satten Gold

Die Sträuße werden in das Gestell gebunden, v.l.: Gudrun Teude, Heike Schröder, Heike Seewald und Angela Westphal.
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Die Sträuße werden in das Gestell gebunden, v.l.: Gudrun Teude, Heike Schröder, Heike Seewald und Angela Westphal.

Landwirte aus der Region laden in Brüel am 5. und 6. September zum Erntefest ein: Zum Umzug gehört auch immer eine Erntekrone.

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25. August 2015, 23:07 Uhr

„Das ist bisher die beste Erntekrone. Die Ähren sind fest und haben eine tolle Farbe“, freut sich Wolf-Dietmar Vetter, Vorstandsvorsitzender der Wariner Pflanzenbau eG. Traditionell wenige Tage vor dem großen regionalen Erntefest, das Landwirte aus der Region gemeinsam mit den Städten Brüel und Warin und den umliegenden Gemeinden ausrichten – 2015 am 5. und 6. September –, wird die Erntekrone gebunden.

Gudrun Teude, Heike Schröder, Heike Seewald, Karl Giesler, Karin Suhrbier, Angela Westphal, Elke Giesler, Bärbel Hogrefe, Bärbel Beyer, Ramona Lau, Birgit Prüter, Gitti Nuklies und Maritta Pieper hatten sich dazu vorgestern Abend erstmals im Bergeraum der Zahrensdorfer Landwirtschaftsgesellschaft getroffen. Hier waren auch die 40 Garben Weizen zum Trocknen aufgehängt, die die Frauen vor vier Wochen von einem Feld auf dem Zahrensdorfer Schlossberg geschnitten haben. „Wieder mit der Rosenschere“, gesteht Gudrun Teude. Aber weil dieses Mal mehr mitgemacht hätten, sei das relativ schnell gegangen. Einige Garben Hafer steuerte die Agrargenossenschaft Gustävel bei.

Über die sehr gute Qualität des Getreides gab es in der Runde Einigkeit. „Die Ähren sind voll und gerade. Es hat gut getrocknet“, sagt Karl Giesler. „Die Farbe ist goldgelb“, ergänzt Gudrun Teude. Jeweils 13 Ähren wurden zu einem Strauß zusammengebunden – das ist Tradition – und dann einer nach dem anderen mit Draht in ein Gestell eingebunden. Später wollen die Frauen mit Korn-, Mohn- und Sonnenblumen weitere Farbtupfer setzen. Das passt gut zusammen, sagt Angela Westphal, zudem würden diese Blumen zum Getreidefeld gehören.

Sträuße haben an diesem Abend auch Josephine (3) und Steve (11) gebunden. Die Kinder waren mit ihrer Mutter Heike Seewald und Oma Karin Suhrbier gekommen. „Wenn wir die Kleinen nicht anlernen, kann vielleicht später keiner mehr eine Erntekrone binden“, sagt die Oma und setzt schmunzelnd nach: „Jetzt haben die Beiden noch ihren Spaß daran“.

Die prächtige Erntekrone wird erstmals im Festumzug zum Erntefest zu bestaunen sein. Der setzt sich am Sonnabend, dem 5. September, um 10 Uhr am Agrarhof in Brüel in Bewegung. Musik liefert das Blasorchester Dorf Mecklenburg. „Wir würden uns freuen, wenn sich unterwegs viele Leute einreihen“, lädt Heike Schröder herzlich ein. Das Programm auf dem DHG-Gelände in der Brüeler Bahnhofstraße – dem Festplatz – ist vielfältig wie in allen Jahren.

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