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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

19. November 2017 | 13:37 Uhr

Sternberg : Weitere Eigenheime im Maikamp

vom

Im Maikamp können weitere 15 Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Die Stadtvertretung Sternberg hat den Weg dafür frei gemacht. Gerechnet wird bislang mit 600 bis 700 Quadratmeter großen Parzellen.

svz.de von
erstellt am 23.Apr.2013 | 07:22 Uhr

Sternberg | Der Luckower See liegt beinahe vor der Haustür, umgeben von viel Grün, die Lage könnte kaum schöner sein: Hier im Sternberger Maikamp werden weitere Eigenheime entstehen. Die Stadtvertretung hat mit ihrem einstimmig gefassten Satzungs beschluss für den Bebauungsplan Nr. 18 den Weg frei gemacht für Feinplanung und Erschließung. An die 15 Standorte für Einfamilien- und Doppelhäuser sind vorgesehen, sagt Bürgermeister Jochen Quandt im SVZ-Gespräch. Die genaue Zahl werde sich aus den Grundstücksgrößen ergeben, die noch nicht fest gelegt sind, da auch Wünsche der Bauwilligen berücksichtigt werden sollen. Gerechnet werde bislang mit 600 bis 700 Quadratmeter großen Parzellen.

Der B-Plan Nr. 18 "Wohngebiet Maikamp am Luckower See", so die exakte Bezeichnung, erlangt mit seiner Ver öffentlichung in der Mai-Ausgabe des Amtsblatts Gültigkeit. Er war ab Januar für vier Wochen im Rathaus ausgelegt. Weder Bürger noch Träger öffentlicher Belange, wie Naturschutzbehörde oder Wasserwirtschaft, hätten Hinweise oder Anregungen gegeben, so der Bürgermeister. Das sei beim vorherigen B-Plan anders gewesen. Formale Dinge zum Naturschutz beispielsweise, auf die die zuständige Behörde aufmerksam gemacht hatte, seien inzwischen eingearbeitet worden. Zudem hätten sich durch den neu gebauten öffentlichen Weg entlang der Straße Veränderungen an der vorherigen Variante notwendig gemacht. "Deshalb hatten wir alles noch einmal neu aufgedröselt und ausgelegt", so Quandt. "Mit dem gültigen Satzungsbeschluss besteht nun Ortsrecht, so dass klar ist, wie gebaut werden kann."

Die Stadt wolle Vorschriften und Einschränkungen so gering wie möglich halten, um Bauwilligen weitgehend freie Hand zur individuellen Gestaltung der Häuser zu geben, erklärt der Bürgermeister. Als Grundflächenzahl wurde 0,3 festgelegt. Das bedeutet zum Beispiel, dass 300 von 1000 Quadratmetern Grundstücksfläche überbaut werden dürfen - samt Haus, Carport und was noch in Frage kommt. "Es wird ein klassisches Eigenheimgebiet", betont Quandt. Ob mit ausgebautem Dach geschoss oder im Bungalowstil, ob verklinkert oder verputzt, bleibe den Bauherren überlassen, ebenso Form und Farbe des Daches. Ausgeschlossen seien hier lediglich glasierte Eindeckungen, Solaranlagen könnten dagegen installiert werden.

Der größere Teil des künftigen Eigenheimgebietes, wo sich einst das BHG-Gelände befand, gehöre der Stadt, der andere SGS Bus & Reisen, das sei so etwas wie "eine stille Reserve" des Busbetriebs, der das Bauland direkt an die Interessenten verkaufen werde, darunter, wie es heißt, auch eigene Mitarbeiter. Die Erschließung des Wohngebietes bleibe in den Händen der Stadt. Die Planung dafür übergebe sie an ein einheimisches Ingenieurbüro. Im Wirtschaftsplan der Stadtwerke seien die Kosten für die Trinkwassser- und Abwasseranschlüsse bereits enthalten. Mit den Netzbetreibern für Strom und Erdgas werde demnächst Kontakt aufgenommen. "Da das Vorhaben überschaubar ist, gehe ich davon aus, dass wir auch hier zügig vorankommen", zeigt sich der Sternberger Bürgermeister zuversichtlich. "Wenn alles gut geht, könnte die Erschließung im Frühherbst beginnen." Von diesen Kosten hänge zum Teil auch der Grundstückspreis ab. "Der soll interessant und bezahlbar sein, wir wollen und dürfen die Flächen aber auch nicht unter Wert verkaufen", stellt der Bürgermeister klar.

Bislang hätten acht bauwillige mündlich oder schriftlich ihr Interesse bekundet. Mit ihnen soll es im Mai eine erste Zusammenkunft geben. "Auf einmal gab es zielgerichtet Nachfragen. Solange hatten uns bei der Vorbereitung bewusst Zeit gelassen. Denn wir wollten vermeiden, dass das Gelände erschlossen und dann längere Zeit ungenutzt ist", erklärt der Bürgermeister. Wenn die Erschließung wie vorgesehen im Frühherbst beginnt und der Winter seine Zähne nicht zu heftig zeigt, könnte im nächsten Jahr Baustart sein, stellt Quandt in Aussicht.

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