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Kiesgrube Jesendorf : Weil wir Freunde sind – mehr als nur Elektro

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Festival mit internationalem Flair zwischen Wiesen und Wäldern. Zweitauflage in der alten Jesendorfer Kiesgrube vom 27. bis 31. Juli

von
erstellt am 27.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Vier Tage lang auf sechs Bühnen und insgesamt 150 Acts – all das und noch viel mehr ist das 2. Weil-wir-Freunde-sind-Festival von heute bis zum 31. Juli in der ehemaligen Kiesgrube Jesendorf. Die 150 Acts sind eine Verdreifachung gegenüber 2016.

„Der Name ist Programm“, betont der Hamburger Organisator Lukas Tomko, es werde gemeinsames Feiern groß geschrieben. Neu gegenüber der Vorjahrespremiere, zu der 1400 Musikbegeisterte vor allem aus Norddeutschland kamen, ist, dass diesmal nicht nur nur die Elektro-Szene bedient wird, sondern unter anderem auch Reggae bis Dub angesagt ist.

Tomko verspricht zudem „Acts aus allen elektronischen Musikhimmelsrichtungen von Tech-House, Techno bis Drum ’n’Bass“.

Beim so genannten Kontrastprogramm gibt das Festival außerdem HipHop, Neunziger- und Trashmusik eine Bühne. Außerdem wird es neben dem musikalischem Programm ein umfangreiches Kulturprogramm geben. Tomko: „Wer also eine Auszeit von der Tanzfläche braucht, der kann sich bei Filmvorstellungen, Theateraufführungen, Lesungen und Lichtinstallationen entspannen. Und wer es etwas verrückter auf der Bühne mag, der sollte den Auftritt der Sado Opera aus Berlin nicht verpassen.“

Bei dem kleinen familiären Festival werde laut Veranstalter noch alles per Hand gemacht. Es kann direkt neben dem eigenem Pkw gezeltet werden, das Festivalgelände grenzt an das Campinggelände. Die Teilnehmer können aber auch per Bahn bis Ventschow fahren. Autofahrer reisen über die A14-Abfahrt Jesendorf an. Von da geht es auf der L 101 über Jesendorf in Richtung Ventschow. Kurz hinterm Ortsausgang Jesendorf führt rechter Hand der ausgewiesene Zufahrtsweg in Richtung Festivalgelände.

Wichtig ist Lukas Tomko aber auch folgender Fakt: „Die Veranstalter beweisen mit dieser Art vom Festival, dass auch wenn keine Sponsoren auf dem Gelände vertreten sind, man trotzdem auf Vier-Euro-Wasser-Preise verzichten kann.“ Und: „Auch wenn hier die großen Namen der Elektro-Szene nicht fehlen, ist das Festival vor allem eine Bühne für die kleinen und großen Local Heros der Kollektive aus Hamburg, Berlin, Halle, Rostock und Kopenhagen. Ein schöner Kontrast zum Name-Dropping-Contest, der die Festivalbranche ansonsten dominiert.“ Erstmalig gibt es einen Beach-Floor am Badesee in Ventschow in unmittelbarer Nähe zum Festivalgelände. Am Sonnabend wird dort eine Strandbar mit musikalischem Programm errichtet. Bei der Philosophie des Festivals wird – wie schon bei der Premiere – viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Sowohl beim vegetarischen Essen über die Sanitäranlagen bis zur Deko.


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