Sternberg : Waschbären auf Raubzug

Ein Waschbär auf einem Baum.
1 von 2
Ein Waschbär auf einem Baum.

Im Bereich der Mildenitz und des Sternberger Sees bedienen sich die Tiere am Gartenobst.

23-11368068_23-66107975_1416392446.JPG von
05. November 2015, 21:00 Uhr

Sternberg Die Pflaumen sind runter vom Baum, auf dem Rasen liegen einige angebissene Birnen und Äpfel. Hat sich hier etwa ein Fremder an dem Obst vergriffen?, denn geerntet hatten es die Eigentümer noch nicht.

Pflaumen, Äpfel, Birnen, generell Obst, schmeckt  auch dem Waschbären, sagt Naturparkranger Mario Krüger auf SVZ-Nachfrage. Und die Bissspuren sind durchaus mit denen eines Menschen vergleichbar.  „Der Waschbär geht gern auf Obstbäume, er klettert hoch und pflückt“, weiß der Naturparkranger. „Der Waschbär ist aber auch ein Sammler“. Er habe die Eigenart, unter Wasser alles abzutasten, aber ebenso auf dem Boden und in Bäumen. Die   Fährten könnten  gut nachgewiesen werden.

„Im letzten Winter haben wir viele Fährten gefunden. Der Bestand an Waschbären hat drastisch zugenommen, vor allem in den Bereichen  Mildenitz und  Sternberger See ist er sehr hoch“, sagt Krüger.

SVZ ist aus Borkow ein Fall bekannt, wo sich ein Waschbär an den Kirschen zu schaffen machte. Damit der nachtaktive Kleinbär nicht mehr auf die hochstämmigen Obstbäume klettern kann, haben die Eigentümer Metallmanschetten angebracht:  ein Meter  hoch, glatt, ohne  Haltemöglichkeiten.

Reifes Obst schmecke übrigens auch Amseln und Staren, sagt Naturparkranger Mario Krüger.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen