Sternberg/Brüel/Warin : Was zahlt der Wasserkunde wo?

Das kostbare Nass hat seinen Preis – Regional und Anbieter mäßig fällt der durchaus sehr unterschiedlich aus.
Das kostbare Nass hat seinen Preis – Regional und Anbieter mäßig fällt der durchaus sehr unterschiedlich aus.

Bürger zwischen Borkow und Ventschow, Sternberg und Warin erhalten ihr kostbares Nass gleich von vier verschiedenen Versorgern - mit erheblichen Preisunterschieden.

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12. Januar 2016, 21:00 Uhr

In Sternberg bezahlen die Haushalte im Vergleich für Trinkwasser am wenigsten. Das zeigt ein Vergleich in unserer Region.

Pro Kubikmeter werden bei den Stadtwerken Sternberg 1,07 Euro fällig, dazu kommt der monatliche Grundpreis von 5, 35 Euro. „Der Trinkwasserpreis ist bei uns seit 1994 stabil“, erklärt Bürgermeister Jochen Quandt. Keine Auswirkungen auf den Preis werde die Erhöhung des Grundwasserentnahmeentgelts von fünf auf zehn Cent/m³ durch das Land haben (SVZ berichtete). „Dies decken wir selbst ab“, so Quandt.

Die Stadtwerke liefern Trinkwasser in rund 3000 Haushalte in der Stadt einschließlich der Ortsteile (außer Sagsdorf) sowie Kobrow I und II plus in die zum Versorgungsgebiet von Eurawasser gehörenden Orte Dabel und Holzendorf.

Trinkwasserbeiträge

Seit dem neuen Jahr müssen die Einwohner der Stadt Brüel und der Ortsteile Keez, Thurow und Golchen sowie in Weitendorf für ihr Trinkwasser deutlich mehr bezahlen. Wie SVZ berichtete, passt die für die Brüeler Wasserversorgung zuständige mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH die „Allgemeinen Tarife im Bereich des Grundpreises und des Arbeitspreises“ an. Für den Kubikmeter werden jetzt 1,77 Euro fällig, hinzu kommt der monatliche Grundpreis von 5,59 Euro. Die mea gibt u. a. die Erhöhung des Grundwasser-Entnahmeentgelts an die Kunden weiter.

Zum Zweckverband Wismar mit Sitz in Lübow mit seinen 26 Mitgliedern (Stadt Neukloster und 25 Gemeinden) und knapp 12 000 Anschlüssen gehören auch die Gemeinden Ventschow und Jesendorf. Hier bleiben der Kubikmeterpreis mit 1,44 Euro und der Grundpreis von 6,60 Euro im Monat zum 1. Januar unverändert. Der gestiegene Wassercent wird in diesem Jahr nicht weitergegeben. „Es war eine politische Entscheidung der Verbandsversammlung“, so Vorsteherin Grit Glanert. Gutes Haushalten mache dies möglich; 2017 führe an der 1:1-Umlage des Wassercents allerdings kaum ein Weg vorbei.

>> Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der SVZ vom 13. Januar und im ePaper.

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