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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

19. November 2017 | 19:11 Uhr

Blankenberg : Was wird aus früherem Gutshaus?

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Gemeinde Blankenberg favorisiert Abriss einer Gebäudehälfte und Ergänzungsbau.

von
erstellt am 04.Mai.2015 | 22:49 Uhr

Wenn vom Land die Ko-Finanzierung kommt, will die Gemeinde Blankenberg über die Flurneuordnung in diesem Jahr einiges bewegen, kündigt Bürgermeister Uwe Schulz an und nennt beispielsweise die „Umfahrung“ in Penzin einschließlich Spielplatz. Der Weg um den Spielplatz soll befestigt, der Platz gestaltet und die Spielgeräte erneuert werden, zählt Peter Davids, Vorsitzender in der Flurneuordnung, auf. In deren Vorstand engagieren sich zehn Mitglieder, darunter auch der Bürgermeister sowie die Gemeindevertreter Olaf Voigt und Herbert Mundt.

Geplant ist auch, so der Bürgermeister, die Eisenbahnstraße in Blankenberg in kommunales Eigentum zu überführen und auszubauen. Nach der Wende hatten Anwohner die dortigen Häuser einschließlich Straße von der Bahn gekauft. Peter Davids hat sich erkundigt: „Diese Straßendurchfahrt wurde schon zu DDR-Zeiten, also vor dem 3. Oktober 1989 als öffentliche Straße genutzt. Gemäß Straßenwegegesetz von Mecklenburg-Vorpommern ist diese Straße per Gesetz demnach bereits als sonstige öffentliche Straße gewidmet worden. Auf dieser Grundlage laufen nun Gespräche, auch mit der Bahn, die immer noch für einen Teil der Eisenbahnstraße zuständig ist“, sagt Davids. Die Straße ist in schlechtem Zustand und ohne Beleuchtung. Das Problem: Fördermittel gibt es nur, wenn die Straße gemeindliches Eigentum ist. „Eine Versammlung mit den Anwohnern hat bereits stattgefunden“, sagt Uwe Schulz.

Innerhalb der Flurneuordnung wurden auch Vorschläge für die Nutzung des ehemaligen Gutshauses in Blankenberg gemacht. Dabei handelt es sich um das 2013 von der Gemeinde erworbene Gebäude neben dem Gemeindehaus. Wie der Bürgermeister informiert, hätten Gespräche zur Nutzungsänderung der rechten Gebäudehälfte begonnen. Favorisiert werde Abriss und ein Ergänzungsbau, um Maschinen und Arbeitsgeräte der Gemeinde unterstellen zu können. „Wenn es soweit ist, stellen wir das Vorhaben den Einwohnern vor“, erklärt Schulz und, dass Voraussetzung für die Umsetzung aller Vorhaben immer die Bereitstellung von Fördermittel sei.  

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