Berufsorientierung in Sternberg : Was kommt nach der Schule?

Ausbildungsmöglichkeiten im Hotelgewerbe: Sören Buse vom Schloss Basthorst aus Crivitz stand Laura Schneider (l.) und ihren Mitschülerinnen Rede und Antwort. Im Gespräch bekamen die Mädchen Informationen aus erster Hand. Fotos: Wibke Niemeyer
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Ausbildungsmöglichkeiten im Hotelgewerbe: Sören Buse vom Schloss Basthorst aus Crivitz stand Laura Schneider (l.) und ihren Mitschülerinnen Rede und Antwort. Im Gespräch bekamen die Mädchen Informationen aus erster Hand. Fotos: Wibke Niemeyer

Zum ersten Mal richtete die Gesamtschule Sternberg eine regionale Messe für Nachwuchskräfte aus. 17 Aussteller gaben Einblicke in ihre Arbeit.

svz.de von
06. September 2017, 21:00 Uhr

„Beruf trifft Schule“ hieß es heute zum ersten Mal in Sternberg. 17 Aussteller, darunter regionale Unternehmen, weiterführende Schulen und Institutionen, präsentierten sich in der Aula der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium „David Franck“ (KGS), standen über 100 jungen Menschen Rede und Antwort, gaben den Neunt- und Zehntklässlern einen Vormittag lang Einblicke in ihre Arbeit. Schulleiterin Petra Langpap ist die Messe ein großes Anliegen: „Unsere Region lebt davon, dass unsere Jugend hier Arbeit findet. Mit dieser Veranstaltung bringen wir die Firmen mit ihrem Nachwuchs in Kontakt“, erklärte sie. Daraus entstünden Erstbegegnungen, Vertrauen und Orientierung für den späteren Berufswunsch, im besten Falle die ersten Schritte für einen Ausbildungsplatz, hoffte Langpap.


Hoher Bedarf an Auszubildenden


Die Idee, Nachwuchskräfte und Arbeitgeber frühzeitig zusammenzubringen, sei im Arbeitskreis „Schule und Wirtschaft“ entstanden, berichtete Organisator und Lehrer Gottfried Hägele im SVZ-Gespräch. „Viele regionale Unternehmen suchen dringend Auszubildende und wir haben mit den Schulabgängern deren Zielgruppe. Beide Seiten sollen sich auf der Messe zum ersten Mal begegnen, wie beim ersten Date“, sagte er.

Vertreten waren unter anderem die Firma Sandmann Energieservice GmbH aus Sternberg, die Stadtverwaltung Sternberg, die Wehrdienstberatung der Bundeswehr, der Kreisverband Parchim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung aus Güstrow und die Designschule Schwerin. Laura Schneider informierte sich bei Sören Buse am Stand von Schloss Basthorst über die Ausbildungsmöglichkeiten im Hotelgewerbe. „In unserer Branche gibt es gute Karrierechancen und Berufe mit Zukunft“, gab sich Buse redlich Mühe, bei den Schülern Neugier und Lust zu wecken. Das Crivitzer Unternehmen beschäftige derzeit 23 Auszubildende in drei Jahrgängen. Buses Tipp: „Die beste Möglichkeit ins Berufsleben rein zu schnuppern, ist ein Praktikum.“ So würden die jungen Menschen das Unternehmen und die an sie gestellten Anforderungen kennen lernen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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