zur Navigation springen

Georg Limbach vertritt Deutschland : Wariner startet bei der Feuerwehr-Olympiade

vom

Im französischen Mulhouse (Mülhausen) findet vom 14. bis 21. Juli die 15. Internationale Feuerwehr-Olympiade statt. Einer der über 2300 internationalen Teilnehmer ist dabei der 25-jährige Wariner Georg Limbach.

svz.de von
erstellt am 10.Jul.2013 | 11:44 Uhr

Warin | Im französischen Mulhouse (Mülhausen) findet vom 14. bis 21. Juli die 15. Internationale Feuerwehr-Olympiade des CTIF (Internationale Vereinigung des Feuerwehr- und Rettungsdienstes) statt. Einer der über 2300 internationalen Teilnehmer aus Jugend, Traditionellen und Feuerwehrsportlern ist dabei der 25-jährige Wariner Georg Limbach.

Bei den deutschen Meisterschaften 2012 qualifizierte sich das Team Mecklenburg-Vorpommern um den Wariner als DM-Dritter für Mulhouse. Zudem fahren das Team Lausitz als Meister sowie eine Thüringen-Auswahl. Und bei den Frauen hat sich das Team MV gar als Titelträger für die Olympiade qualifiziert, hier ist allerdings keine aus der Region dabei.

Das Team MV der Männer umfasst insgesamt 20 Leute. Den Winter hindurch wurde hart trainiert, teilweise dreimal pro Woche, um so die zehn Kameraden für Mulhouse zu ermitteln. Georg Limbach hat es gepackt und so vertritt der Olympiade-Debütant nicht nur Deutschland, sondern auch seine Heimatwehr in Warin.

In der Nacht zum 14. Juli geht es mit dem Bus Richtung Frankreich. Tags darauf werden die ersten Trainingseinheiten im Palais des Sports abgehalten. Nach der feierlichen Eröffnung am Mitt woch abend geht es keine 24 Stunden später mit Wettkämpfen auf der 100-m-Hindernisbahn los. Hierbei gilt es, in möglichst kurzer Zeit die Distanz mit feuerwehrtechnischen Hindernissen zu überwinden. Das erste Hindernis bildet bei den Männern eine zwei Meter hohe Eskaladierwand. Fünf Meter dahinter ist ein Paar Schläuche aufzunehmen, mit denen dann ein neun Meter langer und 1,20 Meter hoher Laufbalken zu überqueren ist. Die letzte Station vor dem Ziel ist dann das richtige Kuppeln der Schläuche an den Verteiler und das Strahlrohr.

Freitagvormittag finden die Läufe im Löschangriff Nass, der auch auf Landesebene bei den Wehren weit verbreitet ist, statt. In der Zeit von 15 bis 19 Uhr werden schließlich die Läufe der 4x100m-Hindernisstaffel ausgetragen. Besonders spektakulär bei dieser Disziplin ist bei den Männern das Hindernis des Startläufers. Dieser hat ein fünf Meter langes und über zwei Meter hohes Haus mit Hilfe einer Leiter zu überwinden. An zweiter und dritter Position folgen die Eskaladierwand und der Laufbalken mit Kuppeln an den Verteiler. Das imposante Ende bietet der Feuerläufer, der ein Feuer mit Hilfe eines bereitstehenden Feuerlöschers im Vorbeilaufen zu löschen hat. Auf dieser Position wird Georg Limbach laufen.

Den Abschluss der Wettkämpfe bildet das Hakenleitersteigen am frühen Samstagnachmittag. Ziel dieser Disziplin ist es, mit einer ca. vier Meter langen und acht Kilogramm schweren Hakenleiter einen dreistöckigen Turm hinaufzusteigen. Das Ziel befindet sich in zehn Metern Höhe. Beim MV-Steigercup am 14. Juni im Ostseebad Nienhagen konnte der Wariner seine persönliche Bestzeit auf 18,19 Sekunden verbessern.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen