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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. November 2017 | 22:29 Uhr

Warin : Wariner Eltern von Kita-Träger falsch informiert

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Betriebserlaubnis der Volkssolidarität Güstrow wurde vom 1. Januar bis 28. Februar verlängert und damit nicht um drei Monate.

von
erstellt am 05.Jan.2015 | 16:51 Uhr

Jetzt besteht Klarheit, wie lange die Betriebserlaubnis der Volkssolidarität (VS), Kreisverband Mecklenburg-Mitte Güstrow, für die Kita „Kinderland“ in Warin verlängert worden ist. Bislang standen unterschiedliche Angaben im Raum, die sich über die Feiertage nicht klären ließen (wir berichteten). Auf SVZ-Anfrage bestätigte der Landkreis Nordwestmecklenburg gestern die Information von Bürgermeister Michael Ankermann, dass die eigentlich zum Jahresende abgelaufene Betriebserlaubnis im Interesse der Kinder nun bis 28. Februar gilt. In einem Brief vom 22. Dezember an die Eltern, in dem die Güstrower VS-Vorstandsvorsitzende Barbara Schäfer unserer Zeitung Falschinformationen unterstellt, war von drei Monaten die Rede.

Wie Pressesprecherin Petra Rappen ebenfalls erklärte, hat der Landkreis den Widerspruch der VS gegen die Aufhebung der Betriebserlaubnis bereits vor Wochen abgelehnt.

Im Schreiben der VS an die Eltern heißt es auch, nach „intensiven Verhandlungen auf Initiative unseres Vereins“ habe das DRK Nordwestmecklenburg als künftiger Träger den Vertragsentwurf zur Betriebsüberleitung nicht unterschrieben und „so selbst den Trägerwechsel“ verhindert. Warins Bürgermeister hatte gegenüber SVZ allerdings von „unannehmbaren Forderungen“ gesprochen. So sollte das DRK nach uns vorliegenden Informationen das sanierungsbedürftige Kita-Gebäude am Fritz-Reuter-Platz, das die VS auf Grundlage eines vor ca. 15 Jahren mit der Stadt abgeschlossenen Erbbaupachtvertrages nutzt, zehn Jahre mieten und für bauliche Mängel aufkommen. Das DRK setzt sich seit Wochen für einen Überleitungsvertrag ein, damit alle Beteiligten Sicherheit bekommen. Dazu gehört, die den Kindern vertrauten Erzieherinnen zu übernehmen.

Da sich um die Mitte 2014 von der Stadt vorgenommene Kündigung des Erbbaupachtvertrages möglicherweise ein Rechtsstreit anbahnt, durch den sich Sanierung oder Neubau weiter verzögern könnten, werden die Kinder in Kita-Containern betreut. Diese sollen jetzt auf dem Ziegelberg aufgebaut werden. „Bis Ende Februar bleibt ausreichend Zeit, sie einzurichten“, so der Bürgermeister.

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