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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. November 2017 | 02:58 Uhr

Warin : Wariner Brunnen-Einmaleins

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Kuriose Geschichte in der Zwei-Seen-Stadt: Einerseits hat man einen Wasserspender zu wenig und auf der anderen Seite einen zu viel

von
erstellt am 19.Aug.2014 | 22:39 Uhr

Auch ein Adam Ries hat nicht immer Recht, denn in diesem Fall heben sich „einer zu wenig“ und „einer zu viel “ nicht auf. Ganz konkret geht es um die Wariner Brunnen. „Eurawasser Nord“ betreibt in der Kleinstadt drei Trinkwasserbrunnen. Doch jetzt ist der älteste davon ausgefallen. Der Zahn der Zeit, immerhin Baujahr 1958, hat dran genagt. „Die Wasserversorgung ist dennoch gesichert“, versichert Bürgermeister Michael Ankermann. Das bestätigt Axel Hamann, Gebietsleiter Eurawasser mit Sitz in Bützow, und somit auch für die drei Wariner Brunnen zuständig.

Was hingegen den „Brunnen zu viel“ betrifft, so wurde dieser bei der Erschließung des Gebiets „Wohnen am Großen Wariner See“ zufällig entdeckt. Dieser muss nun von einer Fachfirma „gemäß dem Schichtenverzeichnis“, so Hamann auf SVZ–Nachfrage, verfüllt werden, was eine durchaus kostspielige Angelegenheit ist. Offen bleiben kann der Alt-Brunnen, in dem nach wie vor Wasser steht und Leitungsreste beim Blick hinein zu sehen sind, nicht. Auch eine weitere Nutzung ist unmöglich. Dies würde z.B. Eurawasser auch gar nicht genehmigen, da der Oldie sich im Trinkwasserschutzgebiet befindet.

 



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