Warin : Wariner blicken auf Israel

Gefeiert und gelobt: William Wolff und Regisseurin Britta Wauer beim Schweriner Filmkunstfestival 2016.
Gefeiert und gelobt: William Wolff und Regisseurin Britta Wauer beim Schweriner Filmkunstfestival 2016.

Film über Rabbi Wolff und Debatte um Gründung des jüdischen Staates

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15. Mai 2018, 05:00 Uhr

Der Gesprächskreis der Kirchengemeinde Warin befasst sich jetzt  mit dem 70. Jahrestag der Neugründung des Staates Israel. Das erfolgt aber nicht nur in Form einer politischen und historischen Debatte: Die Wariner zeigen am Mittwoch von 9 Uhr an den Dokumentarfilm „Ein Gentleman vor dem Herrn – Rabbi Wolff“ von Britta Wauer.

Dieses filmische Porträt des Landesrabbiners William Wolff aus dem Jahr 2016 ist eine Hommage an einen Menschen, der seinen Glauben lebt, ihn aber niemanden aufzwingt. Der inzwischen 91-Jährigen wurde in Berlin geboren. Seine Familie floh aus Nazi-Deutschland, kam über die Niederlande nach England. Wolff wurde ein gefragter und international erfolgreicher Journalist. Mit Anfang 50 ließ er sich auf eigene Kosten zum Rabbiner ausbilden, baute nach der Wende die jüdische Gemeinden in MV mit auf, wurde hier Landesrabbiner. Schwerin und Rostock würdigten ihn im Vorjahr: William Wolff ist Ehrenbürger beider Städte.

Der Dokumentarfilm zeigt William Wolff als einen tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Zugleich führt er führt auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein.

Der Film wird am Mittwoch von 9 Uhr an im Wariner Pfarrsaal gezeigt. Zum Gesprächskreis könne alle Interessierten kommen.

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