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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

13. Dezember 2017 | 06:37 Uhr

Sternberg : Wahlergebnis im Seenland amtlich

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Der Wahlausschuss hat die Rechtmäßigkeit im Amt Sternberger Seenlandschaft bestätigt. Eine Stichwahl gibt es am 15. Juni in Borkow wie auch in Warin. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

svz.de von
erstellt am 03.Jun.2014 | 16:42 Uhr

Eine Hängepartie in Borkow, ansonsten sind die Kommunalwahlen im Amt Sternberger Seenlandschaft gelaufen. In einer
öffentlichen Sitzung bestätigte der Wahlausschuss am Montagabend die Rechtmäßigkeit der Stimmenauszählung. Es habe weder Beanstandungen noch Einsprüche durch Bürger gegeben, teilte Jochen Quandt auf SVZ-Anfrage mit. Der Sternberger Bürgermeister, der Anfang 2012 für weitere neun Jahre im Amt bestätigt worden ist, fungierte als Wahlleiter.

Am Sonnabend werde das gültige Ergebnis im Amtsblatt veröffentlicht. Dann bestehe rechtlich noch die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen Einspruch einzulegen. An die gewählten ehrenamtlichen Bürgermeister, Stadt- und Gemeindevertreter seien gestern Briefe verschickt worden, in denen sie über ihre Wahl offiziell informiert werden. Bedenkzeit, ob sie ihr Mandat annehmen, bleibt eine Woche nach Erhalt des Schreibens. Lehnen sie das Mandat nicht ab, gelten sie als gewählt. Die Bürgermeister haben daraufhin einen Eid abzulegen und werden zu Ehrenbeamten ernannt.

In der Gemeinde Hohen Pritz, in der sich kein Bürgermeisterkandidat zur Wahl gestellt hatte, entscheidet die Gemeindevertretung auf ihrer konstituierenden Sitzung über dieses Amt. Er gehe davon aus, so der Wahlleiter, dass aus diesem Kreis jemand zur Verfügung steht und sich wählen lässt. Sieben Sitze wurden vergeben, sechs gingen an die Wählergruppe – Jan Kessel, Holger Weihs, René Pfalzgraf, Siegfried Bergau, Bert Schüttpelz und Tilo Adjinski – und einer an Einzelbewerber Thomas Preller.

Spannend wird es noch einmal in der Gemeinde Borkow, wo am 15. Juni eine Stichwahl um den Posten des Bürgermeisters stattfindet. Der erste Urnengang fiel mit sieben Stimmen Unterschied zwischen den beiden Erstplatzierten Olaf Lorenz (Die Linke/84) und Amtsinhaberin Regina Rosenfeld (SPD/77) denkbar knapp aus. Von den 365 Wahlberechtigten gaben 217 ihre Stimme ab. Damit lag die Wahlbeteiligung nur knapp unter 60 Prozent (59,45). Wer nun Stimmen von dem dritten Kandidaten Maik Orzessek (Wählergemeinschaft Schlowe/55) auf seine Seite ziehen kann, dürfte die größten Aussichten haben, denn bei einer Stichwahl fällt die Beteiligung in der Regel niedriger aus. Hier zählt nun die einfache Mehrheit: Wer die meisten Stimmen auf sich vereint, ist als Bürgermeister gewählt. Bei Gleichheit zwischen beiden Kandidaten wird gelost, so Jochen Quandt. Das sei hier in den fast 25 Jahren seit der Wende aber noch nie vorgekommen.

Spitzenreiter in der Wahlbeteiligung war im Bereich des Amtes Sternberger Seenlandschaft die Gemeinde Witzin. Von 393 Wahlberechtigten gaben 301 ihre Stimmen ab, das sind 76,59 Prozent. Hier hatte Amtsinhaber Bruno Urbschat (CDU) mit 139 Stimmen das Nachsehen gegenüber seinem Herausforderer Hans Hüller (Wählergemeinschaft/155).

Zu einer Stichwahl kommt es am 15. Juni auch in Warin, wo es beim ersten Urnengang sogar vier Bürgermeisterkandidaten gab. Dort erzielte Amtsinhaber Michael Ankermann (CDU) das beste Stimmenergebnis (752) vor Christian Mews (SPD/541). Hans-Peter Gossel (Wählervereinigung Für Warin/316) lag an dritter Stelle vor Andreas Spriewald (Die Linke/157).

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