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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

24. November 2017 | 01:23 Uhr

Spornitz/Sternberg : Vorstandswahlen fast gescheitert

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Zu wenig Delegierte vor Ort / Wahlordnung kurzerhand geändert / Delegierte aus dem Altkreis Parchim haben anscheinend resigniert.

svz.de von
erstellt am 19.Okt.2014 | 17:05 Uhr

Ein Traumstart sieht anders aus. Ungemein holprig gingen beim Delegiertentag für die einst nur mit knapper Mehrheit beschlossene Fusion der Jugendfeuerwehrverbände der ehemaligen Landkreise Parchim und Ludwigslust in der Spornitzer Mehrzweckhalle am vergangenen Freitag die Vorstandswahlen über die Bühne.

Die Enttäuschung war Kreiswehrführer Manfred Jedzik (Leezen) deutlich anzumerken, als er verkünden musste, dass laut Jugendwahlordnung die erforderliche Delegiertenzahl für eine Zwei-Drittel-Mehrheit zu den Vorstandswahlen nicht erreicht war. Vergeblich war der Beginn des Delegiertentages um eine halbe Stunde verzögert worden – es wollten sich nicht mehr als 166 Stimmberechtigte einfinden. Bei 138 Jugendwehren im Gesamtkreis mit jeweils zwei Delegierten wurde damit die erforderliche Mehrheit von 184 Stimmen deutlich verpasst. Angesichts der Übermacht der Delegiertenzahlen aus dem Altkreis Ludwigslust hatten offenbar vor allem etliche Delegierte aus dem Altkreis Parchim resigniert und waren abgetaucht. Um dennoch einen arbeitsfähigen Vorstand zusammen zu bekommen, wurde die Jugendwahlordnung kurzerhand entsprechend geändert – danach reichte die einfache Mehrheit der Delegierten (mehr als 138), um die Vorstandswahlen doch noch ordnungsgemäß unter Dach und Fach zu bekommen.

Zur Wahl des neuen Kreisjugendwarts trat Oliver Borat (Sternberg) als bisheriger Amtsinhaber im Altkreis Parchim erst gar nicht an. Als Gründe für seinen Verzicht nannte er starke berufliche und familiäre Belastung. Auch Dirk Braukmeier (Dabel) als ehemaliger Beisitzer im Jugendausschuss der Kreisjugendwehr Parchim und Organisator von Jugendwettkämpfen stellte sich nicht zur Wahl. Er versprach allerdings, den neuen Vorstand mit seinem Fachwissen und seiner langjährigen Erfahrung nach besten Kräften zu unterstützen.





Ausführlich in der Tageszeitung und per epaper.




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