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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

20. August 2017 | 13:47 Uhr

Rothen : Von Salbei bis Strandhafer

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Stippvisite am „Tag der Offenen Gärten“ in Rothen / Potsdamer Künstler schuf sich Stück Ostseedünenlandschaft.

Zum 8. Tag der „Offenen Gärten“ in Mecklenburg-Vorpommern öffneten sich am Wochenende in Rothen gleich zwei Gartenpforten – der Atelier-Garten von Reinhard Risch und der Kräutergarten des Rothener Hofes.

Letzteren gibt es seit Anfängen des Vereins im Jahr 1999. In kräftigem Rot leuchten die Walderdbeeren, dicht an dicht schillern die schwarzen Johannisbeeren und weit leuchtet das Gelb der Färberkamille.

Interessiert wandeln Gisela und Horst Riemer aus Zurow durch den 400 m2 großen Garten und entdecken Weinbergschnecken. Von denen ist Irmgard von Lehsten nicht so sehr erbaut. Die 94-jährige Dame führte Interessierte über das Areal und kam mit den Gästen ins Gespräch. „Wir haben zuhause einen Staudengarten. Verschiedene Minzearten, die wir trocknen. Und natürlich Gemüse, dazu die Kräuter und es schmeckt besser“, so der Zurower. Kräuter sind vom Boden abhängig, stellte Frau von Lehsten fest. Im Rothener Kräutergarten gedeiht z. B. keine Petersilie. Dafür aber andere Kräuter wie Immortelle, Mädesüß, Lobelie, Lungenkraut, Salbei und Quendel.

Vor zweieinhalb Jahren legte sich Reinhard Risch seinen Atelier-Garten an. Er entfernte die Nadelholzhecke und gab den Blick über die Landschaft frei. Der Potsdamer Künstler schaffte mit Kartoffelrosen und Strandhafer ein Stückchen Ostseedünenlandschaft zur angrenzenden Naturwiese.



Ausführlich in der Tageszeitung und per epaper.

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