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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

17. Oktober 2017 | 18:59 Uhr

Weberin : Von „Open Wall“ ins Naschwerk

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Ausstellungsreihe in Weberin wird fortgesetzt. Karin Frühbrodt-Biller zeigt Mischung ihrer Arbeiten

von
erstellt am 24.Aug.2017 | 21:00 Uhr

„Zahn der Zeit“ nennt Karin Frühbrodt-Biller ihr 1,50 Meter mal 1 Meter großes Bild, das sie mit Kohle und Pastellkreide auf Leinwand gemalt hat. Vor kurzem noch als Exponat auf der „Open Wall 2017“ in Münster, einer jährlich stattfindenden Ausstellungsreihe, zu sehen, hängt es jetzt im Café Naschwerk in Weberin. Hier gibt Inhaber Ed Schütze seit Jahren Künstlern die Möglichkeit, sich mit ihren Werken vorzustellen. Frühbrodt-Biller hat sich für ein „buntes Potpourri“ entschieden, wie sie sagt. Wobei man Buntes in ihren Bildern kaum finden wird. Die 36-Jährige verwendet am liebsten Schwarz.

Anders ist es bei der Auswahl der Techniken. Und so gibt es im Naschwerk auch Bilder mit Acrylfarbe, Bleistift und Gravuren in Glas.

Karin Frühbrodt-Biller ist 1981 in Berlin geboren, lebte bis zum Mauerfall in Rastow, wohnte dann mit vierjähriger Unterbrechung durch einen Bulgarien-Aufenthalt in Niedersachsen, und kehrte 2010 nach Mecklenburg zurück. Seit April wohnt sie „sehr ländlich“ in der Nähe von Greifswald. „Man spricht hier doch eine andere Sprache. Mir liegt der Schlag Menschen einfach mehr.“

Frühbrodt-Biller ist gelernte Erzieherin, das Malen hat sie autodidaktisch erlernt. „Malen liegt mir im Blut“, sagt sie. Schon im Alter von 13 oder 14 Jahren habe sie die Mutter gebeten, ihr Stifte mitzubringen. Und damit einmal große Walt-Disney-Figuren an die Zimmerwand gemalt. Die auch erkennbar waren, wie ihr Bruder Frank Frühbrodt sagt.

Als Geschwister seien sie „wie ein Zahnradsystem“ und gegenseitig größte Kritiker.

 
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