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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

11. Dezember 2017 | 08:37 Uhr

Ruchow/Sternberg : Von Kreuzchor und Semperoper

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Ein Konzert findet am Sonnabend in der Ruchower Dorfkirche statt, am Sonntag sind die Sänger beim Gottesdienst in Sternberg zu erleben. In einer Umfrage wurde SVZ am meisten genannt.

von
erstellt am 31.Aug.2017 | 05:00 Uhr

In der Konzertreihe „Musik in alten Mauern“ wird an diesem Sonnabend, 2. September, zum vierten Mal in die Dorfkirche Ruchow eingeladen. Die Zuhörer erwartet ein besonderes Musikereignis mit den „Solodeisten Dresden“ unter der Leitung von Dr. Klaus Holzweißig. Er bringt diesmal unter dem Motto „Luther, Bach und Meer“ neben einigen Kreuzchorsängern auch Solisten der Semperoper mit. „Das dürfte etwas ganz Besonderes sein“, meint Stefanie von Laer, Vorsitzende des Fördervereins „Historische Orgel zu Ruchow“. Mancher denke sicher noch gern an das Konzert fast auf den Tag genau vor einem Jahr, als Holzweißig mit dem von ihm geleiteten Vokalensemble „Collegium Canticum Dresden“, ein Doppelquartett ehemaliger Kruzianer, unter dem Titel „Ich seh den Himmelsglanz“ Vokalmusik aus fünf Jahrhunderten bot und die Ruchower Kirche „buchstäblich ins Wanken brachte“.

Der Verein „Historische Orgel zu Ruchow“ wollte einmal wissen, wie die Zuhörer von den Konzertveranstaltungen erfahren hatten. Leonore Ackermann, Mitglied des Vereins, übernahm eine Befragung und ging dazu durch die Reihen. Das eindeutige Ergebnis: In erster Linie waren die Besucher durch die Ankündigungen in der SVZ sowie durch Flyer aufmerksam geworden, sagt Stefanie von Laer, weitaus seltener durch Plakate, Handzettel oder persönliches Ansprechen. „In Güstrow weiß man alles“, beantwortete der ehemalige Organist der Pfarrkirche Güstrow, KMD Wolfgang Leppin, die Frage schlicht. „Ja, wenn es so einfach wäre!“, meint dazu die Vorsitzende des Ruchower Fördervereins und spricht „der Schweriner Volkszeitung einen herzlichen Dank für diese überaus konstruktive Mithilfe aus“.

Mit „Luther, Bach und Meer“ an diesem Sonnabend gehen die Sommerkonzerte „Musik in alten Mauern“ zu Ende. Beginn ist um 17 Uhr, der Eintritt frei. Am Ausgang wird um Spenden gebeten.

Den Auftakt für die gut besuchten Konzerte an vier Orten im Sternberger Seenland hatte am 20. Mai die Dorfkirche in Gägelow gegeben. An dem Abend erklangen barocke Lieder und Arien. Zweite Station war am Pfingstsonntag, 4. Juni, die Dorfkirche Woserin. Das Cathrin Pfeifer Trio erfreute das Publikum mit World Jazz, Afro, Tango und Urbane Grooves, bevor am 17. Juni das erste der vier Sommerkonzerte in Ruchow stattfand. Hier war Barockmusik auf den historischen Orgeln und Trompete zu hören. Als vierter Ort bei „Musik in alten Mauern“ reihte sich am 21. Juli die Dorfkirche Dabel ein. Fahrradkantor Martin Schulze, freiberuflich als Organist tätig und im Jahr rund 15 000 Kilometer von einer Kirche zur anderen unterwegs, spielte Werke von Bach, Buxtehude, Hasse und Tunder.

Nach ihrem Konzert am Sonnabend in Ruchow sind die ehemaligen Kruzianer um Klaus Holzweißig und die Solisten der Semperoper einen Tag darauf noch einmal in Sternberg zu erleben. Am Sonntag, 3. September, begleiten sie musikalisch den ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche St. Maria und St. Nikolaus. Es sind Werke von Bach, Mendelssohn und Rutter zu hören. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr.

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