Serie: Hinterhöfe : Von der Ruine zur grünen Oase

<p>Pastiner Straße 33 vorher und nachher.</p>
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Pastiner Straße 33 vorher und nachher.

SVZ schaut in die Hinterhöfe. Heute sind wir in der Pastiner Straße 31 und 33 in Sternberg

svz.de von
12. August 2016, 21:08 Uhr

Karl-Heinz Struck (87) wohnt mit seiner Frau Christel (78) seit drei Jahren in der Altstadt von Sternberg. Genau in der Pastiner Straße 33. Sein vorheriges Zuhause war bei „Karl“, wie er lachend erzählt. Und meint damit die Karl-Marx-Straße.  Doch nachdem die „Immo“ – das ist die Sternberg Immobilien GmbH & Co.KG – das Gebäude grundlegend saniert und er es sich angesehen hatte,  war er restlos davon begeistert. Und er mietete sich mit seiner Frau sofort bei der Stewo ein. Eigentümer bleibt jedoch die Immo.

Das Rentner-Ehepaar bewohnt drei schöne Räume und hat auch einen Balkon, sein ureigenstes „Balkonien“. Wo es grünt und blüht. „Wir wohnen hier sehr schön“, erzählt Karl-Heinz Struck begeistert. „Es ist vor allem  ruhig gelegen. Und das war es, was wir uns immer gewünscht haben: Ruhe und Frieden.“

Grünflächen, Blumen und Sträucher

Doch die Wohnung ist nicht das Einzige, was die beiden Senioren an dem Grundstück so fasziniert. Auch das ganze Drumherum ist einladend und gibt ihnen das Gefühl, in einer grünen Oase zu leben. Ein hübsch gestalteter Hinterhof mit Grünflächen, Blumenrabatten und Büschen gibt dem Ganzen das Gepräge. Und natürlich auch Stellplätze für die Autos der Mieter. Was will man mehr!

Auf der rechten Seite neben der Hinteransicht des Gebäudes stand früher mal ein alter Schuppen, zweigeschossig. Auch dieser wurde abgerissen und bewohnbar gemacht und zum Teil angebaut. Hier hat  Cornelia Köhn ihr neues Zuhause gefunden. Die junge Frau hat viele Sträucher und Grünzeug angepflanzt und so dem Hinterhof ein wohnliches Aussehen gegeben. Sie sorgt auch mit für die Pflege.

Pastiner Straße (Rückenansicht) vorher und nachher. Foto: privat/ Traudel Leske
Pastiner Straße (Rückenansicht) vorher und nachher. Foto: privat/ Traudel Leske
 

Im Nachbarhaus Nummer 31, das an das „Strucksche“ Gebäude angrenzt, wohnt eine junge Familie. Es ist die von  Antje Kühl. Sie hat hier vier Zimmer bezogen, nachdem das alte Haus wegen der schlechten Bausubstanz abgerissen und neu gebaut werden musste. Und auch sie hat einen Balkon, auf dem es grünt und blüht. „Ich fühle mich hier wie ,über den Dächern von Sternberg (angelehnt an die Dächer von Paris)“, schwärmt sie.  Sie habe eine tolle Aussicht, die ihren Blick bis hin zum Kugelberg schweifen lassen kann. Im unteren Teil des Hauses wohnt eine Lehrerin, Heike Sablofski. Ihre sommerliche Sitzecke  steht direkt im Grünen. Und auch dieser Teil der Häuserfront sieht sehr gepflegt aus. Was nicht zuletzt auch das Verdienst der Bewohner ist.

Wer die kleine Straße, den Rittersitz, Parallelstraße zur Pastiner Straße, entlanggeht, der vermutet hinter den Mauern und Toren sicher nicht solcherart  grüne Wohlfühl-Oasen. Und diese sind nicht die einzigen ihrer Art. Wie von Jörg Rußbült, Technischer Leiter und einer von zwei Geschäftsführern der Immo, zu  hören war, habe die Immo seit  2003  bisher 41 Häuser, alle ausschließlich in der Altstadt, saniert. Und das Bauen und Verschönern geht weiter. Obwohl: Schon jetzt schwärmen viele Besucher von Sternberg als einer „schönen Stadt“.

Machen Sie mit!
Viele Hinterhöfe haben sich in den vergangenen Jahren verändert. In unserer neuen Serie: „Blick in den Hinterhof“ wollen wir den fleißigen Gestaltern ermöglichen, ihre Schmuckstücke zu zeigen.  Wir kommen gern auch zu Ihnen. Schreiben Sie an SVZ, 19406  Sternberg, Am Markt 2 oder per Mail: sternberg@svz.de oder rufen Sie an unter Tel. 03847/43 02 82 10.
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