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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

17. Dezember 2017 | 20:48 Uhr

B 192 : Vollsperrung hat endlich ein Ende

vom

Verkehr auf der B 192 zwischen Abzweig Tempzin und Blankenberg rollt wieder - doch ganz ohne Einschränkungen geht es nicht.

svz.de von
erstellt am 02.Aug.2017 | 15:55 Uhr

Die Vollsperrung auf der Bundesstraße 192 zwischen dem Abzweig Tempzin und Blankenberg ist nach zehn Tagen Geschichte. Seit Mittwochnachmittag kann der Verkehr wieder rollen, so Heike Bremer vom Straßenbauamt Schwerin auf SVZ-Nachfrage.

In einer Senke wurde der Straßendurchlass erneuert. Eigentlich war die Baumaßnahme nur vom 24. bis 30. Juli terminiert worden. Doch dann musste die Vollsperrung wegen des Regenwetters und einer „Überraschung“ vor Ort bis Mittwoch verlängert werden. Die Bauarbeiter der Leezener Firma Matthäi fanden nämlich keinen normalen Durchlass vor. Dieser war einst mit riesigen Feldsteinen errichtet worden, was im Vorfeld nicht bekannt war (SVZ berichtete). Und so musste der Boden an der Stelle zusätzlich einen Meter tief ausgehoben werden, um dann den neuen Durchlass einzubauen.

Ganz ohne Einschränkungen rollt der Verkehr freilich aber noch immer nicht, die Kraftfahrer können die Baustelle nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Denn es fehlt noch die oberste Decke des Asphaltbandes. Die Arbeiten hierfür erfolgen kommenden Dienstag, war zu Ort zu erfahren. Den Termin 8. August bestätigte Heike Bremer. „Das hängt mit dem Fertigereinsatz zusammen, der stets koordiniert werden müsse“, hieß es aus dem Straßenbauamt.

Auch im nahen Brüel soll der Fertiger an dem Tag im Einsatz sein. Am 8. August kommt hier „die erste Ladung Asphalt“, so Bremer. In der vergangenen Woche wurden rund um die Brüeler Kirche auf der B 192 der alte Belag abgefräst und die Ampel vom bisherigen Standort Kreuzungsbereich Sternberger Straße/Schweriner Straße hin zum Bereich des Einkaufszentrums Mühle versetzt. Damit soll die Überquerung der viel befahrenen Bundesstraße zwischen der alten Feuerwehr und dem Penny-Markt erleichtert werden. Anschließend wurde bis gestern an den Schächten gearbeitet.

Die laut Straßenbauamt bis zum 11. August gehenden Arbeiten in Brüel betreffen den „Kreisverkehr“ um die Stadtkirche, also Spiegelberg und Thälmann-Straße. Dieses erfolgt unter halbseitiger Sperrung. Der Verkehr wird mittels Ampelschaltung durch die Baustelle geleitet.

Derweil atmen nicht nur die Kraftfahrer auf, dass es mit der Vollsperrung kurz vor Blankenberg vorbei ist. Gleiches gilt nämlich auch für die Bewohner unter anderem in Wipersdorf, Langen Jarchow oder Neuhof, die teils arg vom „Schleichweg“-Verkehr betroffen waren.

Mit dem Ergebnis, dass die verdichtete Bankette der 2014 übergebenen Pflasterspurbahn zwischen Wipersdorf und Brüel jetzt total zerfahren ist. Die Gemeinde Blankenberg bleibt nach Lage der Dinge auf den Kosten sitzen.

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