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Großeinsatz am Haus der Zukunft : Viele motivierte Wariner helfen

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Am Sonnabend beim ersten Arbeitseinsatz zur Gestaltung des Umfeldes am Haus der Zukunft wurde geschaufelt, gebaggert, gestampft, geharkt, gegraben... Gleich am Morgen konnte Birgit Jepsen schon an die 30 Leute zählen.

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erstellt am 14.Okt.2012 | 05:17 Uhr

Warin | Silke Syring, Carola Heise, Birgit Jepsen und Rolf Bergner werkeln in der Küche. "Die ist ganz toll", sagt der Wariner, gelernter Koch und jetzt Rentner. Er gebe gern ein paar Tipps und leite ein bisschen an, wenn es gewünscht wird, meint er. Am Sonnabend kümmerten sich die vier um die Verpflegung der Teilnehmer am ersten Arbeitseinsatz zur Gestaltung des Umfeldes am Haus der Zukunft in Warin. Und da wurde geschaufelt, gebaggert, gestampft, geharkt, gegraben...

Gleich am Morgen konnte Sozialarbeiterin Birgit Jepsen schon an die 30 Leute zählen. Mit einer starken Truppe war auch die Wariner Freiwillige Feuerwehr dabei. "Wir haben die Idee eines Hauses für die Jugend von Anfang an unterstützt", sagt Stephan Buchs, stellvertretender Wehrführer. Er selbst habe auch schon bei der Entkernung des 230 Jahre alten Pfarrwitwenhauses geholfen, erinnert er. "Dass etwas für die Jugend gemacht wird, finden wir gut. Die Bereitschaft der Kameraden, dabei mitzuhelfen, ist hoch". 15 Kameraden waren im Garten des Hauses im Einsatz, beim Zaun setzen, Aufräumen von Gestrüpp und Legen von Wasser- und Stromleitung. Zeitgleich, so Buchs, arbeiten weitere Kameraden am Feuerwehrgerätehaus oder reinigen von der Drehleiter aus die Dachrinne der Kirche. Die Feuerwehr arbeite auch sehr gut mit Pastor Andreas Kunert zusammen, so Stephan Buchs. Beim nächsten Einsatz am Haus der Zukunft werden dann auch Mitglieder der Jugendwehr mithelfen. Dieses Mal seien die Arbeiten noch zu schwer für die Kinder und Jugendlichen, meint er. "Es funktioniert nur miteinander", so Buchs.

"Heute geht es um das Grobe, beim nächsten Einsatz am 27. Oktober soll vor allem gepflanzt werden", weiß Pastor Andreas Kunert. Er freut sich dann auch auf die Unterstützung von Mitgliedern des Rotary-Clubs Wismar. Wie Kunert erzählt, stamme die Idee von Bürgermeister Michael Ankermann, der dann auch den Kontakt zu den Rotaryern aufgenommen hatte. "Wer Stauden oder Beerenobst-Sträucher im Garten übrig hat, kann sie gern mitbringen", ergänzt Birgit Jepsen. Mit Gärtnermeister Thomas Frahniel habe man zudem einen Fachmann an der Seite.

Die fleißigen Helfer am vergangenen Sonnabend kamen von der Feuerwehr, aus der Kirchgemeinde, der Naturparkverwaltung oder weil sie einfach helfen wollten. "Wenn nicht so viele motivierte Wariner wären, wäre das hier gar nicht zu schaffen", freut sich Jepsen und sagt allen ein großes Dankeschön.

Das Haus der Zukunft, das erst vor wenigen Tagen offiziell eingeweiht worden ist (SVZ berichtete), öffnet nun am 1. November. Dann sollen endlich auch die Möbel stehen, die aufgrund der Räume passgerecht angefertigt werden müssen. Besonders herzlich willkommen heißt die Sozialarbeiterin auch die Jüngeren. "Derzeit findet ein Besucherwechsel statt. Viele von denen, die das Haus mit entkernt haben, sind in der Ausbildung. Jetzt rücken 13- bis 15-Jährige nach", sagt sie. Langfristig möchte Birgit Jepsen auch mit der Grundschule zusammen arbeiten, kündigt sie an. Aufmerksam machen möchte sie noch einmal auf den Trödelmarkt der Kirchenregion am kommenden Sonnabend, 20. Oktober, von 14 bis 17 Uhr in der alten Sporthalle in Brüel. "Der Erlös kommt der Kinder- und Jugendarbeit in der Propstei zu gute", sagt sie. Etliches sei bereits auch beim Wariner Pastor für den Trödelmarkt abgegeben worden.

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