Zahrensdorf : Viele Hände – schnelles Ende

Zahrensdorfs Landjugend-Ortsgruppe  hat die Blumenzwiebel-Pflanzwette gegen Bürgermeister Alfred Nuklies gewonnen.  Fotos: Roland Güttler
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Zahrensdorfs Landjugend-Ortsgruppe hat die Blumenzwiebel-Pflanzwette gegen Bürgermeister Alfred Nuklies gewonnen. Fotos: Roland Güttler

„Drei-Seen“- Landjugend gewinnt Wette: Nach einer guten Stunde waren über 5000 Blumenzwiebeln ins Areal vor der Feuerwehr gesteckt.

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08. November 2015, 22:20 Uhr

Wette gewonnen! Und das locker vierfach. Die Mitglieder der vor zwei Jahren gegründeten Zahrensdorfer Landjugend-Ortsgruppe „Drei Seen“ planen jedes Jahr mindestens ein Vorhaben. 2015 waren es sogar deren zwei. Vor Wochen begaben sich die Mädchen und Jungen auf Zeitreise in einem Gespräch mit drei älteren Bürgern der Gemeinde; die darüber berichteten, wie die Landwirtschaft im Ort von 1945 bis zur Wende war.

Am Samstag nun wurde die 777-Jahr-Feier-Wette von Anfang Juni umgesetzt. Auf der Wetturkunde stand, dass der Landjugend-Verein „im Dreieck an der Bushaltestelle 1200 Krokus-Zwiebeln stecken“ will. Klappt das, spendiert Zahrensdorfs Bürgermeister Alfred Nuklies einen Grillabend.

Das Ortsoberhaupt schaute dem fleißigen Treiben auf dem Areal rund um die Friedenseiche – außerhalb des Zaunes stehend – zu. „Ich mache bewusst nicht mit bei der Aktion, weil ich ja der Wettgegner bin“, so Nuklies. Er passte stattdessen zwischendurch auch mal auf seine jüngste Enkelin Rose-Marie auf, die als „Spätzünderin“ mit ihren 17 Monaten „seit einer Woche ihre ersten Schritte macht“.

Unterdessen bekamen die zehn Landjugend-Mitglieder (von insgesamt 25) fleißige Unterstützung durch die reiferen Semester. „Ich helfe meiner Enkelin Merle Chiuk“, sagte Marianne Sewald. Ihr Mann Wolfgang, Feuerwehrmann der Wehr Zahrensdorf-Langen Jarchow, half auch fleißig mit.

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper.

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