Neujahrsempfang Sternberg : Viele Gründe zum Anstoßen

Ein Prost auf ihre Segelerfolge: Edwin Gast, Klaas Krüger und Erik Schmidt (vorn v.l.), hinten Jochen Quandt und Torsten Wenau.
Ein Prost auf ihre Segelerfolge: Edwin Gast, Klaas Krüger und Erik Schmidt (vorn v.l.), hinten Jochen Quandt und Torsten Wenau.

Beim traditionellen Neujahrsempfang wurde mit der Schiffsglocke das neue Segeljahr eingeläutet

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07. Januar 2020, 18:36 Uhr

Übervoll war der kleine Klubraum des Sternberger Seglervereins. Beim traditionellen Neujahrsempfang wurde mit der Schiffsglocke das neue Segeljahr eingeläutet.

„Ich habe mal recherchiert, seit wann wir eigentlich den Neujahrsempfang durchführen“, so Vereinsvorsitzender Jochen Quandt. Beim Stöbern in alten Vereinschroniken hatte er herausgefunden, dass diese Tradition schon seit vier Jahrzehnten gepflegt wird.

Dieser Termin ist immer auch Anlass für einen Rückblick auf das vergangene Jahr mit seinen sportlichen Höhepunkten, für die Würdigung sportlicher Leistungen und vielfältigen Engagements.

Dass der Sternberger SV auch überregional einen Namen hat, dafür sorgen vor allem die Regattasegler. Insgesamt waren die Senioren und die Nachswuchssegler auf 36 Regatten präsent, sogar auf internationalen Gewässern. So nahmen die Optisegler Johann Quandt und Friedrich Emig an den Dänischen Meiterschaften in Horsens und der Easter-Regatta vor Portoroz (Slowenien) teil.

Ein besonderer Höhepunkt für die beiden Sternberger Jungen und für Laserseglerin Vreda Quandt war die Teilnahme an den Landesjugendmeisterschaften auf dem Saaler Bodden bei Ribnitz in einem Feld von rund 400 Nachwuchsseglern. Johann Quandt ersegelte in der Opti B – Klasse einen hervorragenden 6. Platz. Jens und Jochen Quandt sowie Gerhard Dei und Thomas Ohde sicherten auch im vergangenen Jahr für 14 Kinder und Jugendliche kontinuierliches Training ab, das zweimal wöchentlich angeboten wird.

Auch für die Aktivitäten im Seniorenbereich konnte Jochen Quandt beeindruckende Ergebnisse bilanzieren. Zu den aktivsten Regattaseglern der Finns gehörten Erik Schmidt, Detlef Blaschkowski und Edwin Gast. Letzteren führte seine Segelleidenschaft bis zur Teilnahme an den Finn World Masters vor Kopenhagen, und mit Vereinskamerad Detlef Blaschkowski segelte er auch in Polen bei den Deutsch-Polnischen Meisterschaften.

Spitzenplatzierungen ersegelte wiederholt Erik Schmidt. So behauptete er sich beim Finnfinale Rupenhorn mit einem hervorragenden 7. Platz unter Titelträgern seiner Klasse (Weltmeister und Deutscher Meister) und stand wiederholt auch auf dem obersten Treppchen, so bei der Champagnerregatta in Berlin.

Junior Klaas Krüger verstärkte die Finnflotte des Vereins in der vergangenen Saison. Ein besonderer Höhepunkt für ihn – die Teilnahme an den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Flensburg.

Für die Ixylon-Spitzensegler des Vereins, Volker Schoen/Andreas Schickel, war die Regattateilnahme in diesem Jahr nur begrenzt möglich. Mit einem klaren Sieg bei den sächsischen Landesmeisterschaften auf dem Cospudener See unterstrichen sie dennoch ihre Leistungsstärke. Bei vereinsinternen Regatten kamen auch die Freizeitsegler und Motorbootsbesitzer auf ihre Kosten. Bei den großen Traditionsregatten wie dem Städtevergleichskampf und der Sternberger Finnregatta waren viele Vereinsmitglieder als Helfer im Einsatz.

„Dieses Engagement ist auch 2020 wieder erforderlich, wenn wir unseren Veranstaltungsplan umsetzen wollen“, betonte Jochen Quandt.

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