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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

24. September 2017 | 21:12 Uhr

Sternberg : Viel Unterstützung für Katze Mimo

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Zwei große und viele kleine Spenden an Tierschutzverein helfen, die Kosten für OP der schwer verletzten Katze zu decken

von
erstellt am 13.Jul.2017 | 12:00 Uhr

„Die Operation war ein voller Erfolg“, freut sich  Juliane Mathes, Vorsitzende des Tierschutzvereins  Sternberger Seenland.  Sie spricht von Katze Mimo – den Namen hat sie von ihren Betreuern erhalten – die Mitte Mai  humpelnd und mit starken Schmerzen an einer Futterstelle in  Prestin  aufgesammelt und in  die Schweriner Tierklinik gebracht wurde.  Gemeinsam mit dortigen  Fachleuten, den Betreuern vor Ort und den Mitstreitern des Tierschutzvereins fiel dann die Entscheidung, die erst etwa ein Jahr alte Katze operieren zu lassen (SVZ berichtete). „Und ihr damit eine Chance zu geben“, sagt Mathes.

Mimo ist jetzt in einer Pflegestelle in Brüel „wo man sich rührend kümmert. Die Klinik ist soweit zufrieden. Ob das Gelenk wieder vollständig funktionieren wird, müssen wir abwarten. Aber auch so kann Mimo gut leben und das Bein belasten“.

Außer der Sorge um die Gesundheit des jungen Stubentigers wurde den Tierschützern eine weitere große Last von den Schultern genommen. „Wir haben an der Futterstelle, wo Mimo gefunden wurde, ja gleich ein bisschen Geld gesammelt, aber das reicht natürlich nicht für alle Kosten“, so Mathes. Auch nachdem   SVZ über die verletzte Katze berichtet hatte, „haben sich an die 20 Leute aus der Region bis hin nach Schwerin gemeldet. Der Verein hat zwei größere und viele kleine Spenden erhalten, so dass wir in der Summe  an die kommen, die wir brauchen. Es ist schön, dass es geklappt hat“, dankt die Vereinsvorsitzende allen herzlich. Auch ein  befreundeter Tierschutzverein half finanziell.

Die Katze, ein Freigänger, werde dies auch weiterhin sein, müsse aber nicht mehr das wilde Leben von früher führen, sagt Mathes.  „Mimo ist jetzt zahm. Sie bleibt entweder in der Pflegestelle,  oder in Nähe ihrer Futterstelle, wo sie gefunden wurde und hat dort dann  Familienanschluss.“ Was von Vorteil wäre, weil sie in ihrem gewohnten Revier sei, aber auch ins Haus zu Menschen könne.  Wie SVZ berichtete, kümmert sich der Tierschutzverein Sternberger Seenland   um die Prestiner Katze, weil es in den  Randgebieten des Altkreises Sternberg keinen Tierschutz vor Ort gibt und es sich um einen Notfall gehandelt hatte.

 

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