Sternberg : Viel Müll in städtischen Papierkörben

Ergebnis der Papierkorb-Entleerung von einem Tag in Sternberg.
Ergebnis der Papierkorb-Entleerung von einem Tag in Sternberg.

In Sternberg müssen Bauhofsmitarbeiter Katzenstreu, Kaninchendung und Lebensmittel einsammeln.

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12. Februar 2014, 23:39 Uhr

Wenn Klaus Heinze in der Kleinen Belower Furt nahe des Parkplatzes am Wall in Sternberg den Papierkorb anhebt, weiß er in der Regel schon, was drin steckt: jede Menge Katzenstreu. 20 bis 30 Kilogramm kämen da schon zusammen, schätzt er. Und das mit nicht zu verstehender Regelmäßigkeit. Doch auf dem Multicar hat er an diesem Tag auch anderen Hausmüll und sogar einige noch nicht geöffnete Joghurtbecher, Brot und eingeschweißte Bockwurst. Das mit den Lebensmitteln sei gar nicht so selten, erklärt Heinze, der seit 30 Jahren bei der Stadt Sternberg arbeitet und als Mitarbeiter des Bauhofes in den Jahren „schon unendlich viel Müll“ zu sehen bekommen hat.

Einmal in der Woche werden in den Wintermonaten in Sternbergs Stadtgebiet die städtischen Papierkörbe geleert, außerhalb in größeren Abständen. Im Sommer gilt dann für alle Bereiche der Wochen-Rhythmus. Dann stehen an der Kanueinsetzstelle an der Warnow, in Zülow am Wasserwerk und an der Badestelle an den Oberen Seen auch wieder die Mülltonnen, die in der kälteren Jahreszeit in den Bauhof geholt werden. „Es kommt eine ordentliche Strecke zusammen, die abgefahren werden muss. An einem Tag kommt man da meist nicht rum“, sagt Klaus Heinze.

Seit diesem Jahr sei es wieder extrem schlimm mit dem Hausmüll in den städtischen Papierkörben, meint der Bauhofsmitarbeiter. Nachdem diese Unsitte in den Vorjahren schon etwas zurück gegangen sei.

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