Sternberg : Viel Applaus für junge Virtuosen

In Sternberg, v.l.: Irina Ryumina (Dozentin St. Petersburg), Danilo Kunze, Eva Mauersberger, Dr. Larissa Popkova, Michael Dorner (Dozent Weimar), Maja Rohde, Ilja Izmailov, Arsenij Mun und Nikolai Ovtschinnikov. Fotos: kerstin erz
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In Sternberg, v.l.: Irina Ryumina (Dozentin St. Petersburg), Danilo Kunze, Eva Mauersberger, Dr. Larissa Popkova, Michael Dorner (Dozent Weimar), Maja Rohde, Ilja Izmailov, Arsenij Mun und Nikolai Ovtschinnikov. Fotos: kerstin erz

Meisterschüler aus Sankt Petersburg und Weimar begeisterten beim Deutsch-Russischen Jugendkonzert in Sternberg.

svz.de von
28. September 2015, 22:17 Uhr

Wer bei diesem Deutsch-Russischen Jugendkonzert mit den jungen Virtuosen aus Sankt Petersburg und Weimar im Sternberger Rathaussaal am Sonntagabend nicht dabei war, hat wirklich etwas verpasst.

Die sechs Virtuosen zwischen 16 und 19 Jahren bewiesen, dass sie Meisterschüler sind. Maja Rohde (16, Violine), Eva Mauersberger (19, Klarinette) und Danilo Kunze (17, Gitarre) besuchen das Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar, dem Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik „Franz Liszt“. Ilja Izmailov (17, Cello), Nikolai Ovtschinnikov (19, Jazzakkordeon) und Arsenij Mun (19, Klavier) besuchen das Rimski-Korsakov Konservatorium Sankt Petersburg. Sie sind für ihre jungen Jahre schon so professionell an ihren Instrumenten, dass sie das Sternberger Publikum nur so ins Staunen versetzten, welches deshalb auch nach jedem Stück mit lang anhaltendem Applaus seine Begeisterung zeigte.

Die Deutsch-Russischen Jugendkonzerte wurden vor sieben Jahren durch den Verein „Wir leben“ e. V. Plau am See unter Vorsitz von Marco Rexin ins Leben gerufen, gemeinsam mit der Gartow Stiftung Hamburg, die auf dem Sternberger Konzert durch Dr. Larissa Popkova und Stefanie Hempel präsentiert wurde. Damals zunächst ausschließlich in Kooperation mit dem Rimski-Korsakov Konservatorium Sankt Petersburg. Drei Jahr später schloss sich die Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar an. Schüler aus Sankt Petersburg und aus Weimar haben einmal im Jahr dank der Einladung des Vereins „Wir leben“ und der Gatow Stiftung die Gelegenheit, mit Unterstützung der Johannes M. Sperger Musikschule Parchim gemeinsam zu proben. Das Ergebnis präsentieren sie dann innerhalb von drei Konzerten, in Plau am See, in Parchim, im letzten Jahr in Wamckow, in diesem Jahr in Sternberg. Dr. Popkova hatte übrigens das Konzept des Konzertes entwickelt und zeigte sich für eine sehr informative Moderation verantwortlich.

 
Den ganzen beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

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