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Fahndung bei Brüel : Vermissten Jungen nach fünf Stunden wohlbehalten gefunden

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

von
erstellt am 11.Okt.2015 | 18:00 Uhr

Eltern eines 15-Jährigen meldeten am Sonnabend gegen 18:25 Uhr beim Polizeinotruf, dass sie ihren Sohn vermissen. Sie hätten in einem weitläufigen Waldstück mit Seen und Sumpfflächen in der Nähe von Sülten gemeinsam Pilze gesammelt und sich aus den Augen verloren. Der Junge sei aufgrund einer Behinderung gehandicapt und nicht ortskundig.

Polizeibeamte des Reviers Sternberg fahndeten zunächst über drei Stunden, unterstützt von einem Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera, nach dem Jungen. Zudem kamen zwei Personenspürhunde zum Einsatz. Die Fahndung verlief ergebnislos. Daraufhin entschloss sich die Polizei, spezielle Flächensuchhunde einer Rettungshundestaffel aus Schleswig-Holstein einzusetzen. Zudem wurden der Fahndungsradius erweitert und die Ortschaften Groß und Klein Görnow, Sagsdorf und Brüel einbezogen. Nach fünfstündiger Fahndung fand eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sternberg den vermissten Jungen in Brüel. Durchgefroren, aber wohlbehalten konnte er an seine Eltern übergeben werden. Auf dem Weg nach Brüel hat der Junge über sechs Kilometer zurückgelegt. An dem Einsatz waren 28 Polizeibeamte, Rettungshundeführer und Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr beteiligt.
 

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