Vater und Sohn auf dem Siegerpodest

Vater Holger und Sohn Curtis Brümmer zeigen stolt ihre Medaillen.
Vater Holger und Sohn Curtis Brümmer zeigen stolt ihre Medaillen.

Die Plauer Wasserski-Sportler Holger und Curtis Brümmer holen bei internationalem Turnier in Feldberg Gold und Bronze

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20. August 2020, 15:59 Uhr

Beste Bedingungen für Wasserski-Sportler herrschten am vergangenen Wochenende auf dem Haussee in der Feldberger Seenlandschaft. Der Wasserskiclub Luzin Feldberg begrüßte vor der Seebühne 55 Sportler aus Deutschland, Dänemark und Polen zur „International German Open“.

Im Starterfeld behauptete sich der Plauer Holger Brümmer in der Altersklasse Ü45 im Slalom. Der Inhaber der Wasserski- und Surfschule am Plauer See verwies dabei Esben Jorgensen aus Dänemark und den Hamburger Mike Broemel auf die Plätze zwei und drei. Auf dem Siegerpodest neben ihm durfte auch sein Sohn Curtis stolz eine Bronze-Medaille in die Kamera halten. Der Neunjährige absolvierte in Feldberg seinen ersten Start unter Wettkampfbedingungen.

„Curtis hat seine Trainingsleistungen unter dem Druck des Wettkampfes bestätigt und darauf bin ich unheimlich stolz“, sagt Holger Brümmer. Das Slalom fahren am Seil hinter dem Motorboot ist die Paradedisziplin des Plauer Sportlers. „Vielleicht wird es das ja auch für Curtis“. Das tolle Ergebnis seines Sohnes sei ihm diesmal viel wichtiger gewesen als die Tatsache, dass er bei seinem Altersklassensieg persönliche Bestleistung gefahren ist.

Der Gastgeberverein richtete das sportliche Spektakel zum dritten Mal aus. Es ist zwar keine offizielle Deutsche Meisterschaft, aber in diesem Jahr eine der größten internationalen Veranstaltung der Bundesrepublik. In den Disziplinen Trick, Sprung und Slalom erfolgten am Wettkampfwochenende mehr als 100 Starts. Die Feldberger Wasserskisportler sind schon seit den 1960er-Jahren im Geschäft. „Der Verein ist eine Hochburg dieser Sportart in Deutschland“, sagt Holger Brümmer, der unter anderem die Jugendarbeit zu schätzen weiß. Immerhin ist der WSC Luzien Bundesstützpunkt Nord.

Die Brümmers pendeln seit Jahren im Sommer und Winter zwischen den beiden Standorten ihres Familienunternehmens in Plau am See und auf der Insel Sri Lanka. „Wir lieben alle den Wassersport und leben das auch aus“, ist der Plauer froh, dass alle an einem Strang ziehen. Zurzeit haben er und sein Team am Plauer See alle Hände voll zu tun. „Es ist deutlich zu spüren, dass die Leute in diesem Jahr mehr Urlaub im Inland machen“, so Holger Brümmer, der von morgens bis abends auf den Beinen oder auf dem Wasser ist, um die Wünsche der Kundschaft zu erfüllen.

Ob es im Herbst wieder nach Sri Lanka geht, hängt noch von der Entwicklung des Pandemie-Geschehens ab. „Solange für Einreisende Quarantäne angeordnet ist, werden wir wohl keinen Flug buchen und in Mecklenburg bleiben“.

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