Wismar/warin/Sternberg : Urlauber kennen keine Grenzen

Am gemeinsamen Stand auf der Hanseschau, v.l.: Martin Bouvier, Touristinformation Sternberg, Mario Krüger, Naturpark Sternberger Seenland, Christine Stellmacher, Landkreis Nordwestmecklenburg und Brigitte Bullerjahn, Tourismusverein Schweriner Seenland.
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Am gemeinsamen Stand auf der Hanseschau, v.l.: Martin Bouvier, Touristinformation Sternberg, Mario Krüger, Naturpark Sternberger Seenland, Christine Stellmacher, Landkreis Nordwestmecklenburg und Brigitte Bullerjahn, Tourismusverein Schweriner Seenland.

An einem Stand auf Hanseschau in Wismar: Landkreis NWM, Naturpark, Sternberger Touristinfo und Verein Schweriner Seenland.

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08. März 2015, 23:44 Uhr

Ludwig war mit seinem Vater am Sonnabend zur 25. Hanseschau auf den Festplatz im Wismarer Bürgerpark gekommen. Der Elfjährige interessiert sich für Tiere, Pflanzen und den Wald und probierte so auch gerne einige Stationen aus, die der Naturpark Sternberger Seenland in einer der Hallen aufgebaut hatte. Welches Fell unter den gezeigten zu einem Wildschein gehört, hatte Ludwig denn auch auf Anhieb herausgefunden. „Kinder und Erwachsene kommen gleichermaßen und testen ihr Wissen“, sagt Rangerin Francis Breitenreiter. Wobei Kinder sich dafür spontaner entscheiden würden. Bei manchem Erwachsenen habe sie den Eindruck, dass er sich zuerst nicht traue, sagt sie.

Der Naturpark Sternberger Seenland mit Sitz in Warin war zum ersten Mal auf der Hanseschau vertreten. „Dafür, dass es eine Verbraucher- und keine Fachmesse ist, ist der Zulauf rege“, freut sich Ranger Mario Krüger. So hätten Besucher sich bei ihm schon nach dem Wolf erkundigt, Fragen zur industriellen Landwirtschaft gestellt oder Hilfe gesucht, weil sie einen Marder auf dem Dachboden hätten. Mitgebracht hatte der Naturpark auch einen Biber. „Viele Leute waren erschrocken darüber, wie groß Biber sind“, sagt er.

Die Hanseschau findet seit 25 Jahren statt und genau so lange ist der Landkreis Nordwestmecklenburg dabei, erklärt Christine Stellmacher, Marketingbeauftragte beim Landkreis. Von dort war die Initiative für das gemeinsame Auftreten ausgegangen. „Die Touristiker interessieren Kreisgrenzen nicht“, erklärt sie in einem Satz, warum Landkreis, Naturpark, Sternberger Touristinformation und Tourismusverein Schweriner Seenland in der Jubiläumsschau sich gemeinsam präsentieren. Der Wariner Fremdenverkehrsverein sollte ebenso dabei sein, hatte aus Krankheitsgründen leider absagen müssen.

„Die Resonanz ist sehr gut. An den ersten beiden Tagen haben wir 450 Gastgeberverzeichnisse vergeben“, bilanziert Martin Bouvier, Leiter der Sternberger Touristinformation. Es habe viele konkrete Anfragen gegeben. Ein Wanderverein aus Neubukow interessiere sich beispielsweise für eine Bootsfahrt mit dem Fischer, für das Freilichtmuseum Groß Raden, das Kutschenmuseum und natürlich die Stadt Sternberg. „Es gibt ganz viele, die die Gegend kennen und nun mehr Informationen haben wollen. Es war richtig, dass wir Restaurants und Kanuanbieter mit in das Gastgeberverzeichnis aufgenommen haben. Alles, was wir als Touristinformation tun, ist nicht nur für potentielle Urlauber ausgerichtet, sondern für alle, die hier leben“, so Bouvier.

 
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