Sternberg : Unwetter überflutet Bundesstraße

Die Gullys auf dem Mecklenburgring liefen nach dem Unwetter über, die Sternberger Feuerwehr musste ausrücken.
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Die Gullys auf dem Mecklenburgring liefen nach dem Unwetter über, die Sternberger Feuerwehr musste ausrücken.

Gullys auf dem Sternberger Mecklenburgring schaffen die Wassermengen nicht.

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10. Juni 2018, 19:00 Uhr

Nach der Hitze kam heute Nachmittag wie von den Meteorologen angekündigt die Entladung. Petrus öffnete seine Schleusen mit Blitz und Donner sowie Starkregen, teils gemischt mit Hagelkörnern. In Sternberg regnete es ab 14.15 Uhr so heftig, dass gegen 14.40 Uhr die Sirenen gingen. Die Feuerwehr rückte mit zwei Wagen aus, die Leitstelle hatte sie wegen einer Überschwemmung auf dem Mecklenburgring (B 104/B192) alarmiert.

In der Tat schossen die Wassermassen nur so die Bundesstraße herunter, auch auf den Seitenstraßen und Einfahrten zu den Grundstücken hatten sich regelrechte Rinnsale gebildet, die sich ebenfalls auf die Bundesstraße ergossen. An der Senke in Höhe Mecklenburgring 46 konnten die Gullys das Wasser einfach nicht mehr aufnehmen. Kameraden der Wehr nahmen an drei Stellen die Schmutzfangkörbe aus den Gullys heraus, um so für einen größeren Durchfluss der Straßenkanalisation zu gewährleisten.

Wie viel Nass vom Himmel fiel, zeigte sich auch am Sternberger Stadtwall, hier schoss das Wasser, wo sonst gar keines fließt, nur so runter samt Sandmassen in Richtung des Waschbachs an der Alten Mühle. Gegen 15.10 Uhr war der ganze Spuk schon wieder vorbei, Petrus hatte die Schleusen weitestgehend geschlossen.

Auch die Brüeler Wehr musste heute um 14.52 Uhr rausrücken, da auf der B 192 zwischen Blankenberg und Warin ein Baum auf die Fahrbahn gefallen war.

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