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Kleine Wasserratten in Sternberg : Unterricht im kühlen Nass

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Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Das Schwimmlager der Sternberger Grundschule „Alexander Behm“ endet heute. Die Jungen und Mädchen trotzen tapfer der Wassertemperatur von 18 Grad.

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erstellt am 07.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Die Wassertemperatur von 18 Grad lädt nicht unbedingt zum Baden ein. Noch dazu sieht es beim Blick in den Himmel nach Regen aus. Die Sternberger Grundschüler packen trotzdem ihre Badesachen auf der Wiese am Sternberger See aus: Picknickdecke, Handtücher und Badeanzug/ -hose liegen bereit. Vor Schuljahresende findet der Unterricht zwei Wochen lang nicht im Klassenzimmer, sondern im Strandbad statt. Das Ziel der 37 Drittklässler ist es, im kühlen Nass schwimmen zu lernen, Sicherheit im tiefen Wasser zu erlangen und die Prüfungen für das Seepferdchen oder eine der drei Schwimmstufen Bronze, Silber, Gold abzulegen.


Bei Wind und Wetter geht es ins Wasser


Bei Sonnenschein macht das natürlich viel mehr Spaß, aber auch an trüben oder regnerischen Tagen geht es ins Wasser zum Üben. „Wir haben den Anspruch, dass jedes Kind schwimmen lernt“, betont Viola Petra Marx, Klassenlehrerin der 3b. Ein Viertel der Drittklässler sei Nichtschwimmer, so Marx. „Es ist von Elternhaus zu Elternhaus unterschiedlich, wie wichtig es den Eltern ist, ob die Kinder schwimmen können oder nicht“, berichtet sie.

Die Voraussetzungen der Kinder sind somit, wie in anderen Lernbereichen auch, sehr unterschiedlich. Die neun „Seepferdchen“ haben sich vorgenommen, das Schwimmabzeichen in Bronze abzulegen, acht Kinder haben Silber „im Auge“. Die besondere Hürde Angst haben die zwölf Nichtschwimmer zu überwinden.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.


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