Sternberger Seenland : Unterkünfte, Gastronomie, Freizeit

Geschafft! Martin Bouvier, Leiter der Sternberger Touristinformation, freut sich, dass das neue Gastgeberverzeichnis für das Sternberger Seenland zur neuen Saison vorliegt.
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Geschafft! Martin Bouvier, Leiter der Sternberger Touristinformation, freut sich, dass das neue Gastgeberverzeichnis für das Sternberger Seenland zur neuen Saison vorliegt.

Das neue Gastgeberverzeichnis für das Sternberger Seenland enthält vielfältige Informationen für Touristen und Einheimische.

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27. April 2017, 21:00 Uhr

Das neue Gastgeberverzeichnis für das Sternberger Seenland liegt druckfrisch vor. Beim Pflanz- und Topftag am 1. Mai in Lenzen wird es am Stand der Touristinformation erstmals in der Öffentlichkeit erhältlich sein. Es umfasst 147 Einträge von touristischen Partnern und Dienstleistern, einige wenige mit zwei Offerten, so dass 138 Gastgeber aus dem Seenland und seiner Nachbarschaft in dem Heft vertreten sind. Es gliedert sich in acht Themenbereiche: Hotels und Pensionen, Ferienwohnungen und -häuser, Gastronomie, selber kochen, Lieblingstouren, Camping- und Wasserwanderrastplätze, Freizeit im Naturpark, Museen und Galerien.

„Wir haben Anfang Oktober die Schreiben an alle geschickt, die uns bekannt waren und in Frage kamen“, sagt Martin Bouvier, Leiter der Sternberger Touristinformation. Den Winter über sei dann konzentriert an Texten, Fotos und Layout gearbeitet worden. Die Beteiligten hätten sich ein großes Lob verdient, so Bouvier.


Sinnvolle Vernetzung mit Nachbarregionen


Das erste Gastgeberverzeichnis dieser Art sei Anfang Mai 2013 mit 32 Seiten erschienen, das darauf zwei Jahre später mit 44 Seiten und nun sind es 52. Darunter seien vier Imageseiten, die zusätzlich aufgenommen worden seien, weil die sich so gut wie nicht auf die Druckkosten ausgewirkt hätten. Die Auflage umfasst 10 000 Stück. „Die haben die zwei Jahre ziemlich genau gereicht“, sagt der Leiter der Sternberger Touristinformation. Die Hefte würden unter anderem bei Reisemessen und größeren Veranstaltungen in der Region, auf denen die Touristinfo mit einem Stand dabei ist, angeboten, neuerdings auch in der Touristeninformation Schwerin. Seitdem sei hier ein Anstieg der Tagestouristen festzustellen. „Wir erhoffen uns eine Wechselwirkung von gegenseitigem Vorteil“, so Bouvier. Wer etwa zum Kurzurlaub in der Landeshauptstadt sei, dort auf das Sternberger Seenland aufmerksam werde und einen Schnuppertag einlege, buche das nächste Mal die Unterkunft möglicherweise hier und mache umgekehrt einen Tagesausflug nach Schwerin, so das einfache Kalkül. Benachbarte Tourismusregionen profitierten zunehmend voneinander, so dass
eine Vernetzung sinnvoll sei.

Gut schlafen könne der Gast inzwischen überall, sagt Bouvier. Daher komme gleich die nächste Frage, was kann ich dort machen, wo gut essen oder Kaffee trinken, welche Freizeitangebote gibt es? Die ganze Vielfalt werde abgebildet, im Bereich Gastronomie zum Beispiel von Restaurants bis zum Fleischer am Markt oder der Sternberger Seenfischerei mit Imbissangeboten, unter „selber kochen“ stehen unter anderem das Back-Café am Markt in Sternberg und Krügers Hofladen in Kobrow, so Bouvier. Die Hotels und Pensionen sind in einem Block zu finden, die Ferienhäuser- und -wohnungen in einer erstaunlichen Breite noch einmal territorial geordnet: Sternberg mit den Ortsteilen, zwischen Dabel und Dobbertin, Brüeler Land, Warin und Bützower Land. Die Lieblingstouren, die erstmals vorkommen, haben ganz unterschiedliche Ziele und Inhalte.

Und was gehört noch zum Urlaub?, so Bouviers rhetorische Frage. Fahrradverleih, An- und Abreise, denn nicht jeder komme mit dem Auto und deshalb sei der Fahrdienst Riecken vertreten. Oder die Hundepension in Bolz stehe Urlaubern, die eine längere Tagesfahrt oder Kanutour vor haben, für den Tag offen. Mancher brauche auch mal eine Apotheke.

„Wenn wir die Region vermarkten, kann das nur der Naturpark sein. Aber die Amtsgrenze ist eine Verwaltungseinheit, die Interessen der Gäste gehen darüber hinaus, sie erwarten mehr. Deshalb sind auch touristische Partner bis Güstrow und Schwerin vertreten, mit denen wir lange zusammenarbeiten“, erklärt der Sternberger Tourismuschef und meint beispielsweise das Waldglasmuseum in Langen Brütz.


Neue Imagebroschüre als nächstes Vorhaben


Das Gastgeberverzeichnis, das sich durch die Einträge selbst finanzieren müsse, so Bouvier, soll „umfassend sein und neugierig machen mit
Mosaiksteinen, die zu einem Gesamtbild aus vielfältigen Möglichkeiten beitragen“.

Das Heft sei eine Einheit mit der Imagebroschüre für das Sternberger Seenland. 2012 auf Wunsch der Touristiker erstmals erschienen, dann mehrmals überarbeitet und in Nachauflagen gedruckt, seien bislang 60 000 Stück unter die Leute gebracht. Jetzt gebe es die Idee, so Bouvier, diese Broschüre neu zu machen mit „großen aussagefähigen Fotos und kurzen knackigen Texten“. Im Sommer werde daran gearbeitet, um Ende des Jahres damit an den Start zu gehen.

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