Wendorf : Ungezwungener Kunstgenuss

„Reise – Träume – Ich“ mit der Theatergruppe Freiräume. Fotos: roswitha spöhr
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„Reise – Träume – Ich“ mit der Theatergruppe Freiräume. Fotos: roswitha spöhr

Manfred Bauditz lud zur Sommerkunst 2015 mit Theater, Musik und Lesung ein.

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09. August 2015, 19:14 Uhr

Zum dritten Mal lud Manfred Bauditz am vergangenen Wochenende zur Sommerkunst nach Wendorf ein. Mit seiner Installation „Die Dachbodenbande – das andere Spielzeugmuseum“ hat er eine Stätte der Kunst in dem alten Wendorfer Schnitterkaten etabliert.

Volker Musal und seine Frau waren extra aus Norderstedt angereist. Vor mehr als 25 Jahren waren sie mit Bauditz in Schwerin ins Gespräch gekommen, hatten später dann einen Kaffee zusammen getrunken und sich mit ihm, weil „eine so interessante Persönlichkeit“ immer wieder getroffen. Ihr Versprechen, Bauditz in Wendorf zu besuchen, lösten die Musals aber erst am Sonnabend ein. Eine Überraschung, die ihnen gelang.

Doch auch alle anderen Gäste der Sommerkunst 2015 wurden von Manfred Bauditz ebenso herzlich begrüßt. „Die Besucher sollen sich wohlfühlen, einen ungezwungenen, beschaulichen Nachmittag erleben, sich hinsetzen, zu hören, sich entspannen“, wünschte sich der Gastgeber. Ihm selbst gelang das freilich nicht. Kein Wunder, wenn wie am Sonnabend kurz vor der Eröffnung ein Regenschauer auf Sitzpolster und anderem im urwüchsig beschaulichen Ambiente des kleinen Parks herunterging.

Doch die Sonne trocknete schnell und der Park wurde zur Freilichtbühne, u. a. für die Theatergruppe Freiräume aus Schwerin, für Akkordeonspiel und Klaviermusik, für Spiel im Schilf und eine Lesung.

Die Schweizer Buchautorin Iris Galey und Manfred Bauditz kennen sich seit knapp drei Wochen. Und auch sie sagt: „Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir haben uns gesehen, geplaudert und uns umarmt“, spricht Iris Galey auch für ihren Mann. Und so hatten auch die beiden spontan die Einladung zur Sommerkunst 2015 angenommen.

 
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