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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

17. Oktober 2017 | 02:33 Uhr

Witzin : Und wieder lockte die Linde…

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Vor der imposanten Kulisse eines um 1750 gepflanzten Lindenbaumes lud die Witziner Dörpschaft zum gemeinsamen Singen ein.

svz.de von
erstellt am 18.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Am Wochenende war es wieder soweit. Da lockte die altehrwürdige Linde auf dem Witziner Friedhof als imposante Kulisse viele fröhliche Sängerinnen und Sänger zum gemeinsamen Gesang von Volksliedern an. Eingeladen hatte wie all die Jahre zuvor die Witziner Dörpschaft. Unter den sangesfreudigen Frauen und Männern waren aber nicht nur Einheimische, sondern auch solche von weiter her. Die zum Beispiel einen früheren Bezug zu dem schmucken Dorf hatten. Hinzugesellt hatten sich aber auch Urlauber, für die der musikalische Abend eine willkommene Abwechslung war.

Die Witziner hatten sich aber auch viele Gäste aus nah und fern eingeladen, die den Abend bereicherten. So zum Beispiel – und das nicht zum ersten Male – den Sternberger DRK-Seniorenchor unter der Leitung von Antje Pöhls, dem inzwischen auch etliche Witziner angehören. Auch Antje Pöhls ist alteingesessene Witzinerin. „Es ist heute das 20. Mal, dass wir gemeinsam unter der Linde singen“, erinnert sich die renommierte Chorleiterin. „Im Jahre 1996 haben wir damit begonnen und immer mehr Leute zum Mitsingen begeistert. Heute warten viele schon auf das Singen unter der Linde.“ Nur ein Jahr wurde ausgesetzt.

Antje Pöhls hatte sich gleich Verstärkung mitgebracht: ihren Enkelsohn, Erstklässler Johannes, der wieder fleißig mit dirigierte Und auch der jüngere Bruder von Johannes zeigte erste Ambitionen als Dirigent und schwang kräftig die Arme und Hände im Takt. Ja, früh übt sich…

Der DRK-Seniorenchor war aber nicht der einzige Klangkörper, der an diesem Abend für Stimmung sorgte. Auch die Witziner Dorfmusikanten – namentlich Baldur Beyer, Johannes Ullrich, Torsten Grüneberg, Hans Hüller, Remo Cyprian, Jana Ruder und Heiner Grabbert – bliesen kräftig in ihre Instrumente und boten im Wechsel mit dem Chor ein tolles Programm. Genannt sei auch der fast 82-jährige ehemalige Musiklehrer aus Mustin, Horst Huth, der wieder mal kräftig in die Tasten seines Akkordeons griff.

Nach dem musikalischen Einstieg hieß es „Wünsch dir was …“ Aus 52 Liedern einer vorbereiteten Volksliedersammlung durfte ausgewählt werden. Es begann mit dem bekannten Mecklenburglied „Wo die grünen Wiesen …“, entführte dann in die „Lüneburger Heide“. Es folgten „Nun ade, du mein lieb’ Heimatland“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“, „Abendstille überall“ bis hin zu „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“. Auch das neue Mecklenburglied „Frischer Wind“ stand auf der Wunschliste. Und immer wieder gerne gehört und gesungen: „Wahre Freundschaft soll nicht wanken“. Und es schloss mit „Abendstille überall“.

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